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Nachdem Corona auch auf den Kanaren schon lange Zeit den Alltag dominiert, gibt es nun Licht am Ende des Tunnels. Denn die Corona Impfung hat auch auf den Kanaren begonnen. Seit dem 27. Dezember 2020 wird die kanarische Bevölkerung gem. des spanischen Impfplans nun schrittweise immunisiert. Verwendet werden dabei die Impfstoffe von Pfizer/BioNTech, AstraZeneca, Moderna und Janssen.

Die erste Impfphase, in der zunächst Bewohner und Mitarbeiter von Alten- und Pflegeheimen sowie Gesundheits- und Sozialpersonal geimpft wurden, ist mittlerweile fast abgeschlossen. Schrittweise werden nun die verschiedenen Altersgruppen weiter gegen Corona geimpft. Priorität haben dabei zunächst die über 80-jährigen, gefolgt von den über 70-jährigen, usw. Der spanische Impfplan zur Corona Impfung auf den Kanaren entspricht damit also im Wesentlichen dem Vorgehen in Deutschland.

Die häufigste Frage, die uns zur Corona Impfung bisher erreicht hat, möchten wir gleich vorneweg beantworten: Können sich auch Touristen und Personen, die auf den Kanaren nicht als Residenten gemeldet sind, impfen lassen? Die Antwort hierauf findest du auf der offiziellen Impf-Webseite der spanischen Regierung. Sie lautet (aus dem Spanischen übersetzt): „Ideal wäre es, sich am üblichen Wohnort impfen zu lassen. Wenn Sie jedoch zum Zeitpunkt der Impfung nicht an Ihrem Wohnort sind, sollten Sie sich mit dem Gesundheitsdienst über die Möglichkeit eines Impfstoffs beraten.“

Planmäßig vorgesehen ist eine Corona Impfung für Touristen also nicht auf den Kanaren. Du kannst jedoch Kontakt zu einem auf den Kanaren ansässigen Arzt aufnehmen und dich hinsichtlich der Impf-Möglichkeiten beraten lassen. Hierzu empfehlen wir dir, einen Arzt aufzusuchen, der auch zur Durchführung von Corona Tests autorisiert ist. Eine entsprechende Liste hat die kanarische Regierung hier veröffentlicht. Wir haben zudem in diesem Beitrag die Corona-Zentren herausgesucht, die auch deutsch- oder englischsprachig sind.

Hinweis: Wir haben für diesen Beitrag ausführlich recherchiert und die aus unserer Sicht wichtigsten Informationen zur Corona Impfung auf den Kanaren zusammengetragen. Wir sind jedoch keine Ärzte. Dieser Beitrag ist für dich geschrieben, wenn du dich bereits für eine Corona Impfung entschieden hast oder dich darüber noch weiter informieren möchtest. Wir bieten hier jedoch keine Plattform für Impfgegner.

Kanaren Corona Impfung
Auf den Kanaren kommen die gleichen Impfstoffe zum Einsatz, wie auch in Deutschland

Corona Impfung auf den Kanaren: So viele sind bisher geimpft worden

Das spanische Gesundheitsministerium veröffentlicht regelmäßig die aktuellen Impf-Zahlen für Spanien und die Kanaren. Derzeit liegen folgende Zahlen vor:

Unaufschiebbar Logo Final klein transparent Corona Impfung auf den Kanaren (Stand: 15.10.2021)
Corona Impfung abgeschlossen1.625.164 Menschen
Dies entspricht 74,69% der kanarischen Bevölkerung (2.175.952 Menschen)
Erste Impfdosis erhalten1.668.495 Menschen
Dies entspricht 76,68% der kanarischen Bevölkerung
Gelieferte Impfdosen3.522.840 Dosen (89,0% bereits verabreicht)

QuelleCovid Impf-Webseite der spanischen Regierung

Das Ziel der kanarischen Regierung ist, dass bis Sommer 2021 bereits 70% der kanarischen Bevölkerung gegen Corona geimpft ist (Quelle: Canarias7). Ob dieses sportliche Ziel erreicht werden kann, hängt auch davon ab, ob und in welchem Ausmaß Lieferengpässe bei den Impfstoffen auftreten. Berechnungen zufolge müssten die Kanaren wöchentlich ca. 100.000 Impfdosen verabreichen, um 70% der Bevölkerung bis Ende September 2021 geimpft zu haben.

Bislang lag der wöchentliche Durchschnitt jedoch „nur“ bei 29.500 Impfdosen. Der Sprecher der kanarischen Regierung, Julio Pérez, gab bekannt, dass das kanarische Gesundheitssystem in der Lage sei, täglich zwischen 25.000 und 30.000 Impfdosen zu verabreichen. Sollten zukünftig also mehr Impfdosen lieferbar sein, ist das kanarische Gesundheitssystem auf eine zügige Verabreichung vorbereitet. (Quelle: Canarias7)

Seit dem 24. Mai 2021 können sich alle Einwohner der Kanaren (mit gemeldetem Wohnsitz), die mindestens 16 Jahre alt sind, für einen Impftermin registrieren. Die Registrierung soll über die Internetseite canariassevacuna.com erfolgen.

Fragen und Antworten zur Corona Impfung auf den Kanaren

Die wichtigsten Fragen zur Corona Impfung hat die spanische Regierung auf ihrer Webseite zusammengetragen. Nachfolgend findest du eine Übersetzung, die auf den Informationen der spanischen Regierung basiert. Wir haben das nachfolgende FAQ zudem um eine weitere Fragen ergänzt.

Werden Ausländer mit Wohnsitz auf den Kanaren vor Ort geimpft?

Die offizielle Antwort gem. der spanischen Impf-Webseite hierzu lautet: Ja. Die Impfstrategie ist eine Strategie für die öffentliche Gesundheit. Es ist wichtig, alle Personen, die auf spanischem Gebiet leben, gegen COVID-19 zu impfen, wobei in jedem Fall die Priorisierung anhand der Risikobedingungen, der Exposition, des Alters und anderer in der Strategie vorgesehener Kriterien zu beachten ist.

Derzeit werden mit einer begrenzten Anzahl von Dosen alle in die Prioritätsgruppen einbezogenen Personen geimpft, unabhängig von ihrer Nationalität oder ihrer Art der Versicherung.

Nachdem privat versicherte Residenten, die keine spanische Gesundheitskarte besitzen, zunächst Schwierigkeiten bei der Terminvereinbarung hatten, scheint das Problem nun gelöst zu sein.

In einer Pressemitteilung vom 12. Mai 2021 sowie einer weiteren Pressemitteilung vom 13. Mai 2021 informiert die kanarische Regierung darüber, dass Ausländer mit Wohnsitz auf den Kanaren nun auch ohne spanische Gesundheitskarte Impftermine bekommen können. Hierzu sollen Residenten das nächstgelegene Gesundheitszentrum kontaktieren und sich dort registrieren lassen. Für die Registrierung sollen der Ausweis (Reisepass) und die Aufenthaltsbescheinigung mitgebracht werden.

Mit welchen Corona Impfstoffen wird auf den Kanaren geimpft?

Bisher wurden auf den Kanaren die Impfstoffe von Pfizer / BioNTech, Moderna, AstraZeneca und Janssen verabreicht. Die Impfung mit AstraZeneca wurde im März 2021 zwischenzeitlich ausgesetzt, um die Nebenwirkung der Thrombose besser zu analysieren. Mittlerweile wird die Impfung mit dem AstraZeneca Impfstoff wieder fortgesetzt.

Welche Reihenfolge gibt es für die Corona Impfung auf den Kanaren?

Die Impf-Reihenfolge auf den Kanaren entspricht dem spanischen Corona Impfplan. Hiernach ist folgendes Impfsystem vorgesehen:

Corona Impfung Kanaren Reihenfolge
Hier siehst du, welche Reihenfolge der Corona Impfung auf den Kanaren vorgesehen ist (Bild: Übersetzung von vacunacovid.gob.es)

Wer entscheidet, welche Menschen auf den Kanaren wann und wie geimpft werden?

Der Interterritoriale Rat des Nationalen Gesundheitssystems, in dem die Autonomen Gemeinschaften und das Gesundheitsministerium vertreten sind, hat im September 2020 beschlossen, eine einzige Impfstrategie in Spanien durchzuführen und eine multidisziplinäre technische Arbeitsgruppe zu bilden.

Da die ersten Impfstoffe gegen COVID-19 in begrenzter Menge verfügbar sein werden, legt das Dokument, in dem sich die Strategie widerspiegelt, die chronologische Prioritätsreihenfolge der zu impfenden Bevölkerungsgruppen fest, nachdem eine Bewertung anhand von Kriterien durchgeführt wurde. Darüber hinaus werden die wichtigsten Aspekte der Logistik, Verteilung und Verwaltung von Impfstoffen, Kommunikationsaspekte sowie die Überwachung und Bewertung der Impfung festgelegt.

Das Dokument wurde von wissenschaftlichen Gesellschaften, Berufs- und Patientenverbänden sowie Berufsverbänden geprüft. Es wird ständig aktualisiert, da neue wissenschaftliche Informationen über die verschiedenen Eigenschaften des Impfstoffs oder der Impfstoffe und deren Verfügbarkeit hinzukommen.

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Wie funktioniert die Corona Impfung überhaupt?

Auf den Kanaren werden dieselben Impfstoffe verwendet, wie auch in Deutschland. Die Corona Impfstoffe haben gemeinsam, dass alle dafür sorgen, dass wir Antikörper gegen das Coronavirus aufbauen. Diese schützen uns im Falle einer Infektion. Um die Antikörper aufzubauen, benötigt unser Immunsystem zunächst Informationen über das Coronavirus. Es muss das Coronavirus erkennen und abwehren können.

Damit das Coronavirus in unsere Zellen eindringen kann, nutzt es die sogenannten Spike Proteine (Stachel-Eiweiße). Damit ist es dem Virus möglich, sich an unsere Zellen anzudocken, einzudringen und sich in den Zellen zu vermehren.

Um Antikörper zu bilden, werden in den Impfstoffen derzeit zwei verschiedene Wege angewandt:

  1. Messenger RNA (mRNA) Impfstoffe: Impfstoffe von Pfizer / BioNTech (Comirnaty®) sowie Moderna (COVID-19 Vaccine Moderna®)
  2. Vektor Impfstoffe: Impfstoffe von AstraZeneca (COVID-19 Vaccine AstraZeneca®) sowie Janssen-Cilag (CO­VID-19 Vac­ci­ne Jans­sen®)

Weitere Informationen zu den Corona Impfstoffen bieten die Aufklärungsmerkblätter des Deutschen Grünen Kreuzes und des RKI:

Wie genau die mRNA und Vektor Impfstoffe funktionieren, erklären zudem die Videos vom Robert Koch-Institut (RKI):

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Kann man auf den Kanaren wählen, welcher Corona Impfstoff verabreicht wird?

Nein. Die Impfkampagne gegen COVID-19 ist von der schwerwiegenden epidemiologischen Situation abhängig, die wir erleben. Aus diesem Grund und um den Schutz der am stärksten gefährdeten Personen so schnell wie möglich zu gewährleisten, kann die Wahl des anzuwendenden Impfstoffs keine individuelle Wahl sein, sondern muss auf der Wirksamkeit und Indikation der Impfstoffe für verschiedene Bevölkerungsgruppen beruhen.

Wie viele Impfdosen sind nötig, um immun gegen Corona zu sein?

Die meisten Impfstoffe, die auf den Kanaren erhältlich sein werden, erfordern die Verabreichung von zwei Dosen, um eine angemessene Immunantwort zu erreichen. Dies trifft u.a. auf die Impfstoffe von Pfizer/BioNTech, AstraZeneca und Moderna zu. Der Janssen-Impfstoff erfordert jedoch nur die Verabreichung einer Dosis.

Wie lange dauert es, bis der vollständige Impfschutz erreicht wird?

Dies hängt vom Impfstoff ab, der verabreicht wurde:

  • Pfizer / BioNTech (Comirnaty®): 7 Tage nach der zweiten Dosis
  • Moderna (COVID-19 Vaccine Moderna®): 14 Tage nach der zweiten Dosis
  • Janssen-Cilag (CO­VID-19 Vac­ci­ne Jans­sen®): 14 Tage nach der Verabreichung (hier gibt es nur eine Dosis)
  • AstraZeneca (COVID-19 Vaccine AstraZeneca®): 28 Tage nach der zweiten Dosis

Was sind die Vorteile einer Corona Impfung?

Das Hauptziel der Impfung besteht darin, COVID-19 zu verhindern und dessen Schweregrad und die Sterblichkeit zu verringern, insbesondere die am stärksten gefährdeten Gruppen zu schützen.

Die Impfung ist doppelt wichtig, da sie jede geimpfte Person direkt schützt, aber auch indirekt den Rest der Bevölkerung. Je mehr Menschen geimpft sind, desto weniger wahrscheinlich ist es, dass der Rest (insbesondere diejenigen, die am anfälligsten für schwere Krankheiten sind) dem Virus oder zumindest einer hohen Viruslast ausgesetzt ist.

Solltest du dich impfen lassen, wenn du bereits mit Corona infiziert warst?

Aktuelle Erkenntnisse deuten darauf hin, dass eine erneute Infektion mit dem neuen Coronavirus innerhalb von 6 Monaten nach einer Infektion selten ist. Darüber hinaus wird beobachtet, dass Menschen, die die Infektion überstanden haben, eine sehr hohe Immunantwort haben, die höher ist als bei diejenigen, die keinen Kontakt mit dem Virus hatten. Auf dieser Grundlage wird derzeit empfohlen, die Impfung von Personen unter 55 Jahren bis 6 Monate nach dem Auftreten der Infektion zu verschieben und eine Einzeldosis Impfstoff zu verabreichen.

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Schützt der Corona Impfstoff auch vor Virusvarianten und Mutationen?

Ja. Wenn die Mutationen nicht das gesamte S-Protein betreffen, ist es sehr wahrscheinlich, dass der Impfstoff weiterhin wirksam ist.

Sollten auch Kinder die Corona Impfung erhalten?

Die Kinder- und Jugendbevölkerung bis zum Alter von 16 Jahren wurde derzeit nicht als vorrangige Impfgruppe angesehen, da es andere Bevölkerungsgruppen mit einem höheren Risiko für schwerwiegende Krankheiten und Komplikationen gibt. Darüber hinaus hat der zugelassene Impfstoff bislang keine Ergebnisse seiner Anwendung bei Kindern. Je nach Impfstoff ist die Zulassung ab 16 bzw. 18 Jahren erfolgt.

Kannst du Covid-19 nach Erhalt der vollständigen Impfung noch bekommen oder übertragen?

Die Impfstoffe wurden in klinischen Studien getestet, um den Schutz zu messen, den sie gegen Krankheiten mit Symptomen bieten.

Es ist noch nicht bekannt, ob eine Impfung verhindert, dass geimpfte Menschen infiziert werden. Und selbst wenn sie nicht infiziert werden, können sie das Virus auf andere Menschen übertragen.

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Maskenpflicht kanarische Inseln
Solange die Corona Pandemie nicht für bewältigt erklärt wurde, wird uns die Maskenpflicht wohl trotz Impfung noch erhalten bleiben

Wie lange schützt eine Corona Impfung?

Da es sich um sehr neue Impfstoffe handelt, ist bis heute nicht bekannt, wie lange ihr Schutz anhält. Aber die gleichen Anstrengungen, die in ihre Entwicklung gesteckt wurden, werden in die Untersuchung ihrer Wirksamkeit und der Dauer ihres Schutzes gesteckt.

Wo wird die Corona Impfung vermerkt?

Die Impfung gegen COVID-19 wird in den von den Autonomien geführten Informationssystemen oder Registern registriert. Diese Systeme oder Register senden die Informationen täglich an das nationale Register REGVACU, wo die identifizierenden Daten pseudonymisiert werden. Alle diese Informationen werden wie bei den übrigen Impfstoffen in der Krankengeschichte jeder Person aufgezeichnet.

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42 Responses

  1. Stefan
    | Antworten

    Hallo an alle die hier mitschreiben,

    Danke für die tolle Sammlung an Infos. Deswegen möchte ich hier mit meinen Erfahrungen dazu beitragen.

    Ich bin vor etwas mehr als 2 Monaten nach GC gekommen um hier mein Homeoffice zu verbringen und vor den hohen Inzidenzen in Deutschland „zu flüchten“. Außerdem hatte ich mir keine Chancen ausgerechnet trotz Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe eine Impfung in D zu bekommen. Ich werde noch einen weiteren Monat hier bleiben. Nachdem ich hier angekommen war, kam die Impfung in Schwung und ich hab mich versucht kundig zu machen, ob ich hier in GC eine Impfung bekommen kann. Um das Ergebnis vorwegzunehmen: ich habe mittlerweile zwei Impfungen über das spanische Gesundheitssystem bekommen. „Muchas gracias“ an Spanien (den „Kommunisten“ 😉 ) dafür! In Deutschland wäre das vermutlich nicht möglich gewesen, da ich definitiv nicht in der zugelassenen Gruppe bin, da ich kein Resident bin. Da wäre ich dann vermutlich an der Beamtenmentalität gescheitert 😉 (To whom it may concern…)

    Für alle die mit dem Gedanken spielen sich ohne (oder auch mit) resident Status hier impfen zu lasen möchte ich aber ein paar Dinge in den Ring werfen.

    Im spanischen Gesundheitssystem läuft die Dokumentation der Impfung naturgemäß anders. Das staatliche Gesundheitssystem ist anscheinend voll digitalisiert, was bedeutet, man muss dort registriert sein um hier irgend etwas tun zu können. Heiko beschreibt ja weiter unten wie das Residents tun können. Als non-resident kann man es schaffen auf eine Warteliste zu kommen, wenn man im Centro Salud vorspricht. Man wird dabei von dem Mitarbeiter des Centro Salud ohne spanischen digitalen Ausweis/Zertifikat dort trotzdem manuell registriert. Dann läuft alles über das Gesundheitsportal/App „MiHistoria“, wo man aber nur mit einem spanischen Digitalzertifikat Zugriff hat. Das wird bei der Anmeldung im Cetro Salud *nicht* mit beantragt/ausgegeben. (Siehe Heiko weiter unten). Ich habe gesehen, dass man sich unter https://www3.gobiernodecanarias.org/dragoweb/ über Clave->Acceder->“EU Citizens“->Access eventuell mit einem Deutschen Personalausweis mit freigeschalteter Digitaler Ausweisfunktion eventuell dort einloggen könnte. Vermutlich aber natürlich nur, wenn man sich bei der Anmeldung im Centro Salud mit seinem Personalausweis ausgewiesen hat. Das ist aber nur eine Vermutung, denn ich habe dummer Weise die digitale Ausweisfunktion meines Persos nicht freigeschaltet. Vielleicht probiert das mal jemand aus… Dann bräuchte man seinem Impfzertifikat nicht hinterher zu laufen und kann es immer aktuell selber ausdrucken und kann eventuell auch Details (Chargennummern! eventtuell in Deitschland wichtig) einsehen.

    In Deutschland wird viel mit dem Impfpass und den Chargen-Aufklebern gearbeitet. Das kenne die hier gar nicht, da das alles über das Gesundheitsportal „MiHistora“ läuft. Man wird also nach der Impfung für deutsche Ärzte und Behörden unter Umständen keine „vernünftigen Nachweise“ über die Impfung haben. Die Chargennummern stehen nur in MiHostoria, aber nicht im EU Impfzertifikat.

    Mir haben dann nette Mitarbeiter im Centro Salud (dort wo ich geimpft wurde, das scheint wichtig zu sein!) ein paar Tage nach meiner Impfung das Europäische Impfzertifikat *mit beiden Impfungen* („2/2“) ausdrucken können. Direkt nach meiner Impfung bekam ich auf Nachfrage nur ein Impfzertifikat in dem der ersten Impfung („1/2“) ausgedruckt. das scheint dann etwas zu dauern, bis das durch das System durchgegangen ist.

    Wenn man dann das EU Impfzertifikat hat und das versucht mit der offiziellen deutschen Check-App vom RKI (https://digitaler-impfnachweis-app.de/covpasscheck-app/) das Zertifikat prüfen will, muss man feststellen, das ein spanisches Zertifikat mit 2 Impfungen nicht gelesen werden kann. Interessanter Weise wurde meine Version nach der ersten Impfung dagegen korrekt gelesen. Die Hotine des RKI war keine Hilfe, hat aber nebenbei fallen gelassen, dass in Frankreich ausgestellte Zertifikate wohl von der App auch nicht gelesen/verarbeitet werden können. Da die Entwicklung der App ja öffentlich verläuft (open Source auf Github) habe ich dort auch schon Fehlermeldungen gefunden, wo Polnische und Bulgarische Zertifikate nicht gelesen werden konnten, was wohl mittlerweile behoben worden ist. Da scheint trotz Standard das ein oder andere Land irgendwelche „Eigenheiten“ in den QR Code einzubauen, was dann eine länderübergreifende Nutzung mindestens behindert. Ich werde da mit meinem Zertifikat mal drancbleiben und schauen ob ich das beheben lassen kann. Nur zur Verdeutlichung: ich rede hier nicht über die CovPass App oder die Corona Warn App. Die fressen den (jeden?) QR Code, ohne da weiter irgendetwas zu machen. Das fällt erst bei der Prüfung an der Tür zur Kneipe in Deutschland auf, wenn die mit der CoPassCheck App arbeiten.

    Ansonsten, da ich die ganze Zeit mit meiner Hausärztin in Kontakt gestanden habe und die Chargennummern meiner Impfstoffe kenne, rechne ich mir Chancen aus, von Ihr mit diesen Daten dann ein in Deutschland funktionierenden QR Code ausgestellt zu bekommen.

    Grüße und bleibt gesund!

    Stefan

    • unaufschiebbar.de
      | Antworten

      Hallo Stefan,
      wir danken dir ganz herzlich fürs Teilen deiner Erfahrungen und Infos! Es freut uns sehr zu lesen, dass du eine gute Impf-Erfahrung auf Gran Canaria gemacht hast! 🙂
      Wir arbeiten ja auch häufiger mal von den Kanaren – wirklich ein toller Ort, um dort sein Home Office aufzuschlagen 🙂
      Wir drücken die Daumen, dass deine Hausärztin anhand der Chargennummern dann auch einen „deutschen QR Code“ ausstellen kann. Und dass die länderübergreifenden Schwierigkeiten mit den QR Codes hoffentlich bald behoben sind. Zumindest innerhalb der EU wäre es ja wirklich toll, wenn es mal keine Schwierigkeiten und Barrieren gäbe.
      Liebe Grüße und nochmals DANKE
      Jenny & Christian

  2. Barbara Harders
    | Antworten

    Guten Tag, ich bin deutsche und lebe als Residentin auf Teneriffa.
    Vor zwei Monaten bekam ich in Deutschland die erste Dosis geimpft. Die Eintragung erfolgte im gelben Impfpass. Weil ich wieder nach Teneriffa zurück musste, ließ ich mich vor zwei Wochen in Puerto de la Cruz mit der zweiten Dosis impfen. Ich bekam auch das digitale Zertifikat, aber ohne die Eintagung der ersten Dosis. Die Mitarbeiter vom Gesundheitsamt hier hatten keine Idee, wie man beides zusammenbringt. Wissen Sie wie ich die erste Impfung in das digitale Zertifikat hinein bekomme?
    Mit freundlichem Gruß
    Barbara Harders

    • unaufschiebbar.de
      | Antworten

      Hallo Barbara,
      wir haben leider noch keine Erfahrungswerte von jemandem mitbekommen, der dieselbe Situation hat. Unsere Idee wäre aber folgende:
      Wir haben uns für das digitale Impfzertifikat in Deutschland in der Apotheke registriert. Dort geht man ja normalerweise hin und legt seinen gelben Impfpass sowie den Personalausweis vor. Die Apotheke stellt dann einen Zettel aus, auf dem ein QR Code vorhanden ist. Den scannt man dann mit der Corona App (z.B. CovPass oder Corona-Warn) ein und hat das digitale Impfzertifikat damit.
      Dieser Prozess ist ja auch möglich, wenn man nicht vor Ort ist. Daher würden wir an deiner Stelle mal in einer deutschen Apotheke anrufen und nett nachfragen, ob sie in deinem Fall auch eine „Fern-Ausstellung“ machen können. Du kannst ja anbieten, dass du ein Foto vom gelben Impfpass und deinem Ausweis per E-Mail oder Fax an die Apotheke schickst. Damit können sie dort das Dokument mit dem QR Code ausstellen. Dieses müssten sie dir dann netterweise per E-Mail oder Fax zusenden.
      Aus unserer Erfahrung kann es in solchen Fällen sinnvoll sein, wenn du mehrere Apotheken anrufst, falls die erste Apotheke dies nicht mitmacht. Es gibt in Deutschland ja zahlreiche Apotheken, die den digitalen Impfpass ausstellen. Wir würden solange rumtelefonieren, bis sich eine Apotheke findet, die dir weiterhilft. Rein technisch sollte das ja möglich sein. Du brauchst nur einen netten Apotheker/-in, der bzw. die hilfsbereit ist.
      Wir drücken die Daumen!
      Liebe Grüße
      Jenny & Christian

    • Alexandra Dittrich
      | Antworten

      Liebe Barbara, eigentlich müsste das Centro de Salud auch eine Impfung aus Deutschland nachtragen können – ein/e andere/r Mitarbeiter/in kann das sicher – öfter hingehen hat bei mir immer geholfen. Die Lösung über die Apotheke ist auch gut. Wichtig ist nur, dass beide Impfzertifikate exakt gleiche Namen enthalten. Bei mir wurde in Spanien mein Name mit 3 Vornamen erfasst, in Deutschland dann mein Name von der Versicherten – Karte eingelesen (nur 1 Vorname), damit kann die Corona – WarnApp nicht umgehen; das sind für sie 2 verschiedene Personen. Wer immer das Zertifikat nachträgt muss auf die exakt identischen Daten achten (kein Leerzeichen zuviel, etc). Mein deutscher Hausarzt konnte mir das spanische Zertifikat in seine Datenbank eintragen und mir ausdrucken. Viel Erfolg! Alexandra Dittrich

      • unaufschiebbar.de
        | Antworten

        Hallo Alexandra,
        von unserer Seite aus vielen Dank fürs Teilen deiner Erfahrungen und Tipps! Was alles so zu Problemen führen kann… Wahnsinn! Aber schön, dass der Hausarzt es unkompliziert lösen konnte 🙂
        Liebe Grüße
        Jenny & Christian

  3. Heiko
    | Antworten

    Nachtrag: Für den ganzen Prozess für die digitale Unterschrift (firma digital) solle man über einen PC oder Laptop verfügen. Zudem sind PC- und Spanischkenntnisse erforderlich! Wer hier einen Steuerberater hat, sollte diesen zunächst fragen, ob die digitale Unterschrift bereits vorhanden ist und diese vom Steuerberater anfordern (hierzu muss man wohl mit einem USB-Stick zum Steuerberater, um die Datei in Kopie zu erhalten). Der Steuerberater muss einem auch das entsprechende Passwort geben, sonst funktioniert das nicht!

    • unaufschiebbar.de
      | Antworten

      Auch hier noch mal: Herzlichen Dank fürs Teilen deiner Infos, Erfahrungen und Tipps! 🙂

  4. Heiko
    | Antworten

    Noch vergessen zu erwähnen: Ich hatte mich über https://www3.gobiernodecanarias.org/sanidad/scs/SolicitaVacunarte/ (canariassevacuna.com) für die Impfung angemeldet und nach knapp 2 Wochen eine SMS mit Impftermin und -Ort erhalten. Bei der Impfung selbst wurde ich lediglich nach meinem Namen gefragt (einer saß am PC und hat anscheinend kontrolliert, dass ich auf der Liste stehe). Nach zwei Minuten war alles erledigt und ich musste noch 15 Minuten draußen warten, ob es evtl. zu Komplikationen kommt (die es aber glücklicherweise bei mir nicht gab).

    • unaufschiebbar.de
      | Antworten

      Hallo Heiko,
      auch hierfür nochmals: Ganz herzlichen Dank!! Das klingt wirklich nach einer guten und unkomplizierten Erfahrung 🙂
      Liebe Grüße
      Jenny & Christian

    • Heiko
      | Antworten

      Zum Abschluss meiner Impfgeschichte: Nach der ersten Impfung habe ich direkt ein Zettelchen mit einem Datumsstempel für exakt drei Wochen nach der ersten Impfung erhalten (das war der 5. Juli 2021). Mittlerweile konnte ich mich aber ja mit meiner digitalen Unterschrift in „mihistoria“ (https://www3.gobiernodecanarias.org/dragoweb/) einloggen. Dort hatte ich nicht nur die Möglichkeit, das Zertifikat für die erste Impfung herunterzuladen, sondern es gibt auch eine Rubrik „Citas“. Dort mal draufgeklickt habe ich gesehen, dass ich einen neuen Termin für die zweite Impfung erhalten hatte (das war dann der 8. Juli 2021). Ich nehme an, das lag daran, dass die Empfehlung für die zweite Impfung von 3 auf 3,5 Wochen geändert wurde.
      Ende gut alles gut, ich habe gestern meine zweite Impfdosis erhalten und heute konnte ich mein Impfzertifikat für die (bisher komplette*) Impfung mit BionTech/Pfizer unter „mihistoria“ (https://www3.gobiernodecanarias.org/dragoweb/) herunterladen.
      Wünsche Euch und allen Lesern alles Gute und vor allem: bleibt Gesund!
      *Anmerkung: Heute hat BionTech/Pfizer eine Nachimpfung beantragt. Gut möglich, dass eine dritte Impfung notwendig wird.

      • unaufschiebbar.de
        | Antworten

        Hallo Heiko,
        vielen Dank nochmals fürs Teilen deiner Erfahrungen! Es freut uns zu lesen, dass alles gut geklappt hat mit der Corona Impfung!
        Wir sind gespannt, ob und wann dann eine Nachimpfung nötig wird.
        Spannend ist ja auch, dass die Kanaren die BionTech/Pfizer Impfung in einem anderen Abstand impfen als in Deutschland. Wir haben einige Freunde und Bekannte, die in Deutschland mit BionTech/Pfizer geimpft wurden. Hier beträgt der Abstand 6 Wochen. Also fast doppelt so lang wie auf den Kanaren.
        Angesichts der gestiegenen Corona Zahlen ist der kürzere Impfabstand aber sicher hilfreich.
        Alles Liebe und Danke nochmals für deine ausführlichen Infos und Kommentare!
        Liebe Grüße
        Jenny & Christian

  5. Heiko
    | Antworten

    Hi Jenny und Christian,
    zunächst möchte ich Euch ein großes Lob für eure wirklich informative Seite aussprechen!
    Ich wohne zusammen mit meinem Kollegen und seiner Mutter im Norden von Teneriffa. Die Mutter ist nicht offiziell auf Teneriffa bzw. in Spanien gemeldet. Sie kam im Winter 2019-2020 für geplante 5 Monate auf die Insel und konnte danach wegen der Pandemie und ihrem verschlechterten Zustand nicht zurück nach Deutschland. Dennoch wollte sie natürlich geimpft werden. Hierfür sind wir Ende April ins örtliche Centro de Salud gegangen. Da sie mit ihren 85 Jahren und verschiedenen Erkrankungen nicht selbst gehen konnte, wurde mir dort gesagt, ich müsse mit ihrem Ausweis, ihrer europäischen Gesundheitskarte (AOK) und einer Vollmacht zurückkommen. Das tat ich direkt am nächsten Tag und sie wurde in die Liste eingetragen. Wir bekamen dann innerhalb weniger Tage einen Anruf vom spanischen Gesundheitssystem mit einem ersten Impftermin am 7. Mai in Garachico. Das hat super geklappt – ihr Name war schon der dritte auf der Liste. Nach 3 Wochen sollte sie für die zweite Impfung zurückkommen, was am 28. Mai geschah. Diesmal stand sie leider NICHT auf der Liste, aber wir hatten das Zettelchen vom ersten Termin dabei. Nach etwas Hin-und-Her wurde sie dann an allen vorbeigeleitet und bekam ihre zweite Impfung (beide Pfizer/BioNTech). Ein Impfzertifikat erhielt sie nicht (sie hat ihr Impfbuch auch nicht hier in Spanien). Ich habe heute im Centro de Salud in Icod nachgefragt. Dort wurde mir empfohlen, nach Garachico zu fahren, um dort ein Zertifikat zu erhalten. Sobald ich das getan habe, werde ich Euch informieren, ob das geklappt hat.
    Ich (Resident mit Permanencia auf Teneriffa seit 14 Jahren) habe meine erste Dosis letzten Montag bekommen (Pfizer/BioNTech) und habe meinen nächsten Termin genau drei Wochen später. Mittlerweile habe ich mich erkundigt, wie ich an das digitale Impfzertifikat kommen kann. Das geht anscheinend über die Seite des Gesundheitsministeriums „mihistoria“ (https://www3.gobiernodecanarias.org/dragoweb/). Um sich hier anmelden zu können, benötigt man jedoch eine „firma digital“ (digitale Unterschrift). Diese kann jeder Einwohner mit offiziellen Wohnsitz in Spanien beantragen. Ich hatte schon eine „firma digital“, diese ist allerdings abgelaufen. Um diese zu erneuern oder neu zu beantragen, muss man zunächst auf folgende Seite: https://www.sede.fnmt.gob.es/certificados/persona-fisica/obtener-certificado-software
    Dann muss man die Software „Configurador FNMT“ herunterladen und installieren. Danach gibt man seine N.I.E., den ersten Familiennamen und die E-Mail-Adresse im Beantragungsschritt „2. Solicitar Certificado“ ein und bestätigt weiter unten „Enviar petición“. Man erhält dann eine E-Mail mit einem „Código de Solicitud“. Diesen muss man ausdrucken. Dann wird es wieder aufwändig. Man muss mit diesem Ausdruck zu einer staatlichen Stelle, um seine Identität bestätigen zu lassen (dieser Schritt steht mir morgen noch bevor). Angeblich erhält man ca. eine Stunde nach der Identitätsbestätigung eine weitere E-Mail mit einem Link, wo man die „firma digital“ herunterladen kann. Ganz wichtig: Den gesamten Prozess darf man nur über einen einzigen PC durchlaufen (also zwischendrin darf man keinen anderen PC benutzen)!
    Die „firma digital“ muss man dann auf dem Computer installieren, damit man sich online bei der Seguridad Social anmelden kann, um sein/ihr Impfzertifikat zu erhalten. Die Installation der digitalen Unterschrift (firma digital) kann man z.B. in Google Chrome unter „Einstellungen“ -> „Google und ich“ – auf der selben Seite rechts unter „Datenschutz und Sicherheit“ und dessen Untermenü „Sicherheit“ und dann unter „Zertifikate verwalten – HTTPS/SSL-Zertifikate und -Einstellungen verwalten“ durch „Importieren“ erledigen (die Datei der „firma digital“ sollte man auf jeden Fall speichern, denn diese kann man sehr gut für weitere amtliche Vorgänge verwenden).
    Ich habe Stunden gebraucht, um diesen Weg herauszufinden und weiß bisher nicht, ob das auch alles so funktioniert. Aber ich werde Euch auf dem Laufenden halten. Bis ich den digitalen Impfnachweis erhalten kann, wird es sowieso noch knapp 5 Wochen dauern (nächste Impfung in drei Wochen und dann noch zwei Wochen, bis ich als vollständig immunisiert gelte).
    So! Viele Informationen. Jenny und Christian, ich hoffe, ich konnte Euch mit meinem Erfahrungsbericht ein wenig unterstützen!
    Liebe Grüße aus Icod
    Heiko

    • unaufschiebbar.de
      | Antworten

      Hallo Heiko,
      wir danken dir vielmals fürs Teilen deiner Erfahrungen und Tipps! Wir finden es ganz toll, dass du dir die Zeit hierfür genommen hast! Herzlichen Dank 🙂
      Es freut uns, dass mit den Impfungen bisher alles gut geklappt hat! Dann drücken wir die Daumen, dass mit der digitalen Unterschrift und dem digitalen Impfpass auch alles gut klappt!
      Liebe Grüße in die Nachbarschaft nach Icod und Danke nochmals
      Jenny & Christian

    • Heiko
      | Antworten

      Update:
      Bezüglich des Impf-Zertifikats für die Mutter meines Kollegen: Ich war heute im Centro de Salud in Garachico. Dort sagte man mir zunächst, ich müsse in das Centro de Salud in Icod de los Vinos gehen. Als ich sagte, dass man mich in Icod de los Vinos nach Garachico geschickt hatte, telefonierte die Bearbeiterin in Garachico mit den Kollegen*innen in Icod. Recht genervt teilte sie mir dann mit, ich solle am kommenden Montag nochmal kommen, da sie jetzt absolut keine Zeit für so etwas hätte. Aber am Montag hätte ich wohl eine Chance, das Zertifikat für die Dame zu bekommen. Diesbezüglich kann ich also noch keine endgültige Antwort geben.
      Bezüglich der digitalen Unterschrift für mich: Gestern hatte ich einen Termin in der „Filiale“ des Cabildo de Tenerife in Icod de los Vinos beantragt. Dies funktionierte recht einfach unter: https://citaprevia.tenerife.es/citaprevia/?idCliente=23 -> bei oficina dann den nächstgelegenen Ort angeben -> dann erscheint ein weiteres Feld: „Trámite“, dort wählt man „Certificados FNMT / Cl@ve permanente“ aus und klickt auf „Continuar“ -> im folgenden Fenster kann man dann einen Termin auswählen, der einem passt -> wenn das geschehen ist, folgt ein Formular in das man Vornamen, Nachnamen usw. eintragen muss, nicht vergessen das Kästchen vor „Acepto el aviso de privacidad“ anzuhaken und am Ende muss noch die Buchstaben/Zahlenkombination eingegeben werden, bevor man das Ganze mit „Finalizar“ bestätigen kann.
      Danach erhält man eine E-Mail mit dem „Justificante de Cita Previa“ und einem „Código localizador de cita“. Diese E-Mail ist extrem wichtig. Wenn möglich bitte ausdrucken! In der E-Mail, die ich erhalten habe, konnte ich zudem über mein Smartphone auf „CONFIRMAR LLEGADA“ klicken, als ich vor Ort war. Damit konnte ich mir das Einchecken vor Ort sparen.
      Für alle, die dies in Icod de los Vinos machen möchten noch ein wichtiger Hinweis: Die „Filiale“ des Cabildos in der Calle de Key Muños, 5 (in der Nähe des Rathauses) ist derzeit nicht frei zugänglich. Man steht erstmal vor einem geschlossenen Stahltor! Es hängt dort ein Zettel, dass man warten soll, bis jemand kommt. Und es kam jemand ca. 5 Minuten nachdem ich mich über mein Smartphone eingecheckt hatte.
      Für die Überprüfung meiner Identität musste ich meinen deutschen Personalausweis, die spanische Residencia und natürlich den Ausdruck des „Código de Solicitud del Certificado FNMT“ vorlegen.
      Eine Stunde später bekam ich eine E-Mail mit dem Link, unter dem ich das Zertifikat, also die „firma digital“ (digitale Unterschrift) runterladen konnte (aber nur von dem PC aus, bei dem ich den ganzen Vorgang auch angefangen hatte!). Während des Installationsvorgangs wurde gefragt, ob ich eine Kopie des Zertifikats anlegen möchte. Bitte auf JEDEN FALL machen!
      Die Installation des Zertifikats/der digitalen Unterschrift habe ich im ersten Beitrag schon beschrieben und möchte das hier nicht wiederholen.
      Jedenfalls hat alles problemlos geklappt. Nach der Installation der digitalen Unterschrift ging ich wieder auf https://www3.gobiernodecanarias.org/dragoweb/ und klickte dort unter „Acceso con Certificado Digital“ auf „Acceder“ und oben erschien mein „Zertifikat“, das ich auswählen konnte. Danach kam ich direkt auf meine Daten.
      Oben in grün klickte ich dann auf „Certificado COVID Digital de la UE – Vacunación“ (Digitales COVID-Zertifikat der EU – Impfung) und mir wurde eine PDF-Datei erzeugt mit den Daten meiner ersten Impfung und einem QR-Code!
      Anscheinend kann man hier auch alles sehen, was das Centro de Salud bei den letzten Terminen eingetragen hat: z.B. die Medikamente, die Diagnosen usw. Zudem die Sozialversicherungsnummer und der Arzt/die Ärztin der/die einem zugewiesen ist.
      Die digitale Unterschrift (firma digital) ist auch für andere Sachen wichtig, zum Beispiel Steuererklärungen usw. Wer hier lebt, sollte sich diese auf jeden Fall anschaffen. Wichtig: Wer hier einen Steuerberater hat, sollte diesen zunächst fragen, ob er die „firma digital“ schon hat. Denn wenn du diese auf den hier beschriebenen Weg beantragst und erhältst, werden schon vorhandene digitale Unterschriften automatisch gelöscht, was dein Steuerberater evtl. nicht besonders witzig findet.
      Liebe Grüße an alle
      Heiko

      • unaufschiebbar.de
        | Antworten

        Hallo Heiko,
        nochmals herzlichen Dank fürs Teilen deiner Erfahrungen und die ausführlichen Infos! Das kann mit Sicherheit noch vielen Residenten in Zukunft weiterhelfen 🙂
        Dann drücken wir die Daumen, dass es nächste Woche mit dem Impf-Zertifikat für die Mutter klappt!
        Liebe Grüße
        Jenny & Christian

      • Heiko
        | Antworten

        Nochmal bezüglich des Impf-Zertifikats für die Mutter meines Kollegen: Ich sollte ja gestern (Montag) wieder ins Centro de Salud in Garachico gehen. Gestern hatte ich leider keine Zeit, also bin ich heute hin. Ergebnis: Sie hatten das Zertifikat schon ausgedruckt bereit.
        Grundsätzlich gilt also, wer das Zertifikat nicht über das Online-System der Seguridad Social bekommen kann, muss ins Centro de Salud, wo sie geimpft wurden.
        Damit ist von meiner Seite alles erledigt und ich möchte ein großes Lob an das örtliche Gesundheitssystem vergeben.
        LG
        Heiko

        • unaufschiebbar.de
          | Antworten

          Hallo Heiko,
          das ist super und freut uns sehr! Vielen Dank erneut fürs Teilen deiner Erfahrungen!
          Liebe Grüße
          Jenny & Christian

  6. Cora
    | Antworten

    Hallo Jenny und Christian,

    Super, die Informationen, die Ihr so zusammen stellt.
    Ich bin Beamtin im Ruhestand und über Beihilfe und privat versichert. Das Impfen hat zwar geklappt, irgendwie und heimlich, aber keiner weiß, wie ich zum Nachweis komme. Im Moment habe ich zwei Zettelchen mit den Impfterminen.

    Wird sich das mit der europäischen Impfapp klären lassen? Oder gibt es Geheimtipps?

    Un saludo. Cora

    • unaufschiebbar.de
      | Antworten

      Hallo Cora,
      vielen Dank zunächst für dein Feedback! 🙂
      Normalerweise erhältst du nach jeder Covid Impfung einen Eintrag in deinen Impfpass (gelbes Impfheft). Falls das bei dir nicht erfolgt ist, kann die Stelle, wo du geimpft wurdest, das sicher nachtragen. Für Reisen akzeptieren die meisten Fluggesellschaften derzeit das gelbe Impfheft, mit dem du die Covid Impfung nachweisen kannst.
      Ab dem 1. Juli 2021 soll es dann ja die EU-einheitliche Lösung mit dem digitalen Impfnachweis geben. Die Kanaren haben bereits jetzt einen digitalen Impfpass. Dieser ist unserer Kenntnis nach jedoch nur für Einheimische bzw. Residenten, die dem spanischen Gesundheitssystem angehören (also nicht für Privatversicherte).
      Daher würden wir an deiner Stelle derzeit das gelbe Impfheft als Nachweis nutzen.
      Liebe Grüße
      Jenny & Christian

    • Heiko
      | Antworten

      Hallo Cora,
      mir wurde gesagt, dass man nochmal zu dem Zentrum gehen muss, wo man geimpft wurde. Dort soll man nachfragen, ob sie ein Impfzertifikat ausstellen können. Für eine Bekannte steht mir das noch bevor, daher kann ich nicht sagen, dass das auch wirklich klappt. Natürlich gilt dies nur für Leute, die im spanischen Gesundheitssystem nicht gemeldet sind. Für die, die das sind, gelten ganz andere Regeln.
      LG
      Heiko

      • Alexandra Dittrich
        | Antworten

        Für alle Geimpften (1. oder 2. Dosis) :
        Im zuständigen Centro de Salud kann man nach dem Código-QR fragen. Dann wird eine DIN A 4 Seite ausgedruckt, von der man den Code ins Handy oder sogar in seine deutsche Corona-Warn-App scannen kann. Klappt reibungslos für 1. und auch 2. Impfung – sehr einfach!
        Viel Erfolg! Alexandra Dittrich

        • unaufschiebbar.de
          | Antworten

          Hallo Alexandra,
          herzlichen Dank fürs Teilen deiner Infos! Das klingt nach einer einfachen Lösung. Super! 🙂
          Liebe Grüße und Danke
          Jenny & Christian

  7. Gerd Leinweber
    | Antworten

    Aloha Jenny und Christian !

    Ein dickes Lob für Eure umfangreichen Informationen (und die meisten hilfreichen Kommentare)
    und vielen Dank für die aufgewendete Arbeit. Vorbildlich ! (gäbe es das doch auch für den nautischen Bereich)
    Kaffee ist unterwegs.

    Unsere positive Impferfahrung:
    Wir sind nur „durchreisende“ Segler. Keine Residents !
    Waren am 21. Mai beim Centro de Salud. (Alcaravaneras)
    Kurze Wartezeit. Freundliche und ausführliche Beratung (Victor)
    Erfassung/Registrierung im System.
    Und eine Woche später Impftermin im Hospital Negrin.
    Leider mit Impfstoff, der uns einige Wochen längeren Aufenthalt abverlangt.
    Aber alles in allem sehr gute Erfahrung.
    Alles bisher kostenlos.
    Freut uns als überzeugte Europäer. Die unkomplizierte Behandlung.
    Für die Weiterfahrt nicht unwesentliche Kleinigkeiten, wie die Bestätigung der Impfung,
    werden sich auch noch lösen lassen. Evtl. dann mit dem digitalen Impfausweis.

    Die Beratung bei Sanidad exterior war mit Termin ebenso freundlich und umfangreich. (Pedro)
    Gelbfieber-, Typhusimpfung und Malaria-Prophylaxe betreffend.
    Impfungen werden folgen. Überschaubare Kosten. (Gelbfieber z.B. 19,75 € p.P.)

    Und das Alles „trotz“ einer progressiven linksliberalen Regierung,
    die einen guten Job macht.
    Die Meinungsfreiheit sichert den Ewiggestrigen aber die Möglichkeit,
    das faktenfrei völlig anders zu sehen. („Kommunisten“ *grins*)

    Susanna und Gerd
    SV Liberta

    • unaufschiebbar.de
      | Antworten

      Hallo ihr beiden,
      wir danken euch ganz herzlich für euer Feedback, den Kaffee und vor allem das Teilen eurer Erfahrungen! Das scheint wirklich eine super Erfahrung gewesen zu sein! Dann hoffen wir, dass es auch bei der Zweitimpfung weiter so positiv läuft und wünschen euch weiterhin eine schöne Segel-Reise 🙂
      Liebe Grüße und Danke nochmals
      Jenny & Christian

    • Mike
      | Antworten

      Wieso genau ist jeder der dem Kommunismus nicht freundlich gesinnt ist in ihren Augen ein „ewiggestriger“? Waren Sie während der Geschichtsstunden in denen Kommunismus und Marxismus dran kamen auf dem Klo oder eine rauchen?

  8. Sabine Dörbeck
    | Antworten

    Guten Morgen u tausend Dank für eure kompetente, sachliche Arbeit- für mich eine Erholung in diesen lauten Zeiten! Das Impfen klappt bei uns nach Verzögerung, aber immerhin… Was mich umtreibt ist der Impf-Nachweis. Wenn wir reisen, benötigen wir ein Papier, das zumindest in der EU anerkannt ist. Gibt es da eine Art Formular/Vordruck? Der bisherige Zettel hat weder Stempel noch Unterschrift… Herzliche Grüße von Sabine

    • unaufschiebbar.de
      | Antworten

      Hallo Sabine,
      wir danken dir herzlich für dein tolles Feedback! Darüber haben wir uns sehr gefreut!
      Bzgl. des Impfnachweises ist zum 1. Juli 2021 eine europäische Lösung geplant. Es soll dann möglich sein, den Impfnachweis digital in einer EU-weit einheitlichen App vorzuzeigen.
      Aktuell hat Deutschland den Impfnachweis in der Coronavirus-Einreiseverordnung wie folgt definiert: „Ein Nachweis hinsichtlich des Vorliegens einer vollständigen Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache in verkörperter oder digitaler Form, wenn die zugrunde liegende Schutzimpfung mit einem oder mehreren vom Paul-Ehrlich-Institut im Internet unter der Adresse https://www.pei.de/impfstoffe/covid-19 genannten Impfstoffen erfolgt ist und a) entweder aus einer vom Paul-Ehrlich-Institut im Internet unter der Adresse https://www.pei.de/impfstoffe/covid-19 veröffentlichten Anzahl von Impfstoffdosen, die für eine vollständige Schutzimpfung erforderlich ist, besteht und seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung mindestens 14 Tage vergangen sind, oder b) bei einer genesenen Person aus einer verabreichten Impfstoffdosis besteht“.
      Was genau auf diesem Nachweis enthalten sein muss, ist also nicht genau festgelegt.
      Spanien hat das angekündigte Gesetz, das wohl ab dem 7. Juni 2021 gelten soll, bislang nicht veröffentlicht. Hier müssen wir also derzeit noch abwarten, wie die Anforderungen an den Impfnachweis sein werden.
      Liebe Grüße
      Jenny & Christian

    • Alexandra Dittrich
      | Antworten

      Hallo Sabine,
      wir sind in unser Centro de Salud gegangen und haben nach einem Certificado de vacunación gefragt. Uns wurde ein unterschriebener Zettel mit Stempel und Unterschrift zu unserer Impfung ausgehändigt. Dieses Zertifikat bekommt man nicht im Impfzentrum, sondern 1 Werktag nach Impfung in seinem Centro de Salud. Das ist mindestens so gültig wie unsere deutschen/internationalen Impfausweise. Dies ist die Übergangslösung bis der digitale Impfpass im Juni/Juli für die EU kommt.
      Liebe Grüße, Alexandra

      • unaufschiebbar.de
        | Antworten

        Hallo Alexandra,
        herzlichen Dank für deine Infos! 🙂
        Liebe Grüße
        Jenny & Christian

  9. Alexandra Dittrich
    | Antworten

    Hallo Jenny und Christian,
    seit heute scheint ein Knoten für die Privatversicherten Residenten und Empadronados geplatzt zu sein. Nach der Pressemitteilung vom 12.5., die Ihr auch erwähnt habt, haben sich mehrere meiner Bekannten und auch mein Mann in verschiedenen Centros de Salud in die Datenbank aufnehmen lassen und z. Tl. sofort einen Impftermin in den nächsten Tagen bekommen.
    Danke für Eure Unterstützung. Viele haben sicherlich zu diesem Erfolg hier beigetragen.
    Liebe Grüße, Alexandra

    • unaufschiebbar.de
      | Antworten

      Hallo Alexandra,
      das ist ja super und freut uns sehr zu lesen! 🙂
      Danke für dein Feedback!
      Liebe Grüße
      Jenny & Christian

  10. Waltraud Kroß
    | Antworten

    Meine Lebensgefährtin und ich wurden Ende April nach Anruf mit Terminvergabe genau wie die Spanier geimpft. Wir sin d in der spanischen Sozialversicherung. Hier gibt es wie zugesagt keinerlei benachteiligung, da wir genau zu dem Zeitpunkt geimpft wurden in dem unsere Altersgruppe an der Reihe war. Entsprechend ging es befreundeten Deutschen die seit Jahren hier leben und Mitglied in der spanischen Sozialversicherung sind..
    LG waltraud

    • Hallo Waltraud,
      vielen Dank fürs Teilen eurer Erfahrungen! Schön zu lesen, dass es bei euch gut funktioniert hat. Das freut uns sehr!
      Vermutlich hängt es tatsächlich vom Versicherungsstatus ab. Soweit wir es herauslesen können, scheint es dann so zu sein, dass man Teil der spanischen Sozialversicherung sein muss, um derzeit einen Impftermin auf den Kanaren zu bekommen. Mit einer Privatversicherung scheint es dann schwierig zu werden.
      Liebe Grüße und nochmals Danke für deinen Kommentar
      Jenny & Christian

  11. Hans Peter Müller
    | Antworten

    Ich lebe mit Familie seit ca 9 Jahren auf GC. Residenten Status.
    Bin ohne Tarjeta social,da Pensionar mit Privatversicherung.
    Weder im Centro Salud noch bei der Krankenversicherung kann man mir einen Impftermin verschaffen.
    Offenbar ist es den spanischen Behörden völlig egal,was mit Residenten passiert.
    Mir bleibt offenbar nur der Gang zum Gericht.
    Traurig! Aber bei der jetzigen Kommunisten Regierung kein Wunder.

    • Hallo Hans Peter,
      Danke fürs Teilen deiner Erfahrungswerte. Auch wenn diese leider unerfreulich sind.
      Wir hoffen, dass bald eine Lösung für Residenten auf den Kanaren gefunden wird.
      Liebe Grüße
      Jenny & Christian

    • Alexandra Dittrich
      | Antworten

      Lieber Hans Peter,
      wir werden unserem Bürgermeister schreiben, mit dem Hinweis, dass wir hier Steuerzahler, Blutspender und Arbeitgeber sind.
      Wenn das nichts bewirkt, dann kommt ein Leserbrief in die Zeitung. Die Aktionen von unseren Bekannten, die auch betroffen sind, dem Konsulat zu schreiben nutzten gar nichts – seit vielen Monaten passiert nichts. Ich werde berichten, wie es bei uns weiter geht. Viel Erfolg!

    • Cora
      | Antworten

      Guten Tag, ähnlicher Fall, habe jetzt zwar beide Impfungen, aber keinen Nachweis. Wird sich das mit dem europäischen Impfnachweis dann klären oder muss man etwas unternehmen?

  12. Alexandra Dittrich
    | Antworten

    Zum Thema: Werden ortsansässige Ausländer hier geimpft?
    Mein Mann wäre jetzt in der richtigen Gruppe, um geimpft zu werden und wir erhalten die Auskunft im Centro de Salud (la Matanza), dass
    1. Ausländer erst geimpft werden wenn wirklich alle Spanier geimpft sind und
    2. Eine private Abrechnung (u.a. können alle dt. Beamte nur privat abrechnen, haben keine internationale KK-Karte) ist auf den Kanaren nicht möglich – ohne Abrechnung keine Impfung. Auch von der Hotline 012 kam diese Aussage.
    Habt Ihr noch Vorschläge, wie man hier geimpft werden kann?

    • unaufschiebbar.de
      | Antworten

      Hallo Alexandra,
      vielen Dank fürs Teilen eurer Erfahrungen! Dann scheint es in der Praxis tatsächlich anders zu laufen, als die Impf-Webseite angibt. Schade!
      Eine andere Idee haben wir leider nicht. Außer zurückzufliegen und die Impfung im Heimatland durchführen zu lassen.
      Liebe Grüße
      Jenny & Christian

      • Alexandra Dittrich
        | Antworten

        Hallo Jenny und Christian,
        da Ihr hervorragende Journalisten seid, wird es Euch interessieren, dass das dt. Konsulat mitteilt, es werde an einer Lösung gearbeitet. Zumindest ist es als Problem erkannt. Leider kenne ich diese Aussage – dass man warten muss – schon seit Monaten. Für Hochbetagte oder Hochrisikopatienten ist dies natürlich keine gute Nachricht. Weniger Betuchte haben auch nicht nur gesundheitlich mit einer Reise nach Deutschland ein Problem.
        Hier werden Privatversicherte einfach ans Ende der scheinbar endlosen Warteschlange gestellt.
        In anderen spanischen Regionen, wie Andalusien, ist das Problem mit einem simplen Formular gelöst worden. Auch Migranten werden dort problemlos geimpft. Vorbildlich! Vielen Dank für Euer Engagement und bitte macht weiter so, Alexandra

        • unaufschiebbar.de
          | Antworten

          Hallo Alexandra,
          herzlichen Dank für dein Feedback und das Teilen deiner Infos! Wir können nur hoffen, dass bald eine Lösung gefunden wird. Wenn es in Andalusien schon eine gute Lösung gibt, liegt es ja nahe, dass die Kanaren dies übernehmen könnten. Wir drücken die Daumen dafür!
          Liebe Grüße
          Jenny & Christian

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