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Wenn du dich schon oft gefragt hast: Wie werden Trading Gewinne versteuert?, dann bist du hier exakt an der richtigen Adresse. In diesem Artikel erwarten dich spannende Einblicke in die deutsche Steuergesetzgebung, handfeste Strategien zur Umgehung der berüchtigten Steuerfallen und Praxis-Tipps, wie du deine Rendite nach Steuern maximierst, damit du bestens gerüstet bist und das maximale Potenzial aus deinem Trading herausholst. Du wirst erfahren, wie sich verschiedene Anlageklassen steuerlich unterscheiden und warum die Wahl deines Brokers über tausende Euro entscheiden kann.

Die Basis: Was ist die Abgeltungssteuer?

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Um die Frage „Wie werden Trading Gewinne versteuert?“ zu beantworten, müssen wir ganz am Anfang beginnen. In Deutschland unterliegen Kapitalerträge der sogenannten Abgeltungssteuer (auch Kapitalertragsteuer genannt). Diese Steuer wurde eingeführt, um die Besteuerung von Gewinnen aus Kapitalvermögen zu vereinfachen und zu vereinheitlichen. Egal ob du mit Aktien handelst, Dividenden kassierst oder Zinsen auf dem Tagesgeldkonto erhältst – die Abgeltungssteuer greift in den meisten Fällen.

Die Höhe der Abgeltungssteuer beträgt pauschal 25 Prozent. Doch damit ist es noch nicht ganz getan. Auf diese 25 Prozent wird noch der Solidaritätszuschlag in Höhe von 5,5 Prozent (auf die Steuerlast, nicht auf den Gewinn) erhoben. Bist du Mitglied in der Kirche, kommt zusätzlich noch die Kirchensteuer (je nach Bundesland 8 oder 9 Prozent, ebenfalls auf die Steuerlast) hinzu.

Ein kurzes Rechenbeispiel zur Verdeutlichung:

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  • Du erzielst einen reinen Trading-Gewinn von 1.000 Euro.
  • Die Abgeltungssteuer (25 %) beträgt 250 Euro.
  • Der Solidaritätszuschlag (5,5 % von 250 Euro) beträgt 13,75 Euro.
  • Die Kirchensteuer (angenommen 9 % von 250 Euro) beträgt 22,50 Euro.

Insgesamt müsstest du in diesem Fall also 286,25 Euro an den Fiskus abtreten. Deine tatsächliche Steuerbelastung liegt somit bei knapp unter 30 Prozent. Die Beantwortung der Frage „Wie werden Trading Gewinne versteuert?“ lautet also im Kern: Zu rund einem Viertel plus Zuschläge. Doch der Teufel steckt, wie so oft, im Detail.

Der Sparer-Pauschbetrag: Dein steuerfreier Puffer

Bevor du überhaupt einen einzigen Cent an Steuern auf deine Trading-Gewinne zahlen musst, gewährt dir der deutsche Staat einen Freibetrag. Dieser sogenannte Sparer-Pauschbetrag liegt aktuell bei 1.000 Euro für Ledige und 2.000 Euro für zusammen veranlagte Ehepaare pro Jahr. Das bedeutet konkret: Die ersten 1.000 Euro (bzw. 2.000 Euro), die du im Jahr durch Trading, Dividenden oder Zinsen erwirtschaftest, sind komplett steuerfrei.

Wichtig ist, dass du diesen Freibetrag aktiv nutzt, indem du bei deinem Broker einen Freistellungsauftrag einrichtest. Tust du das nicht, führt der Broker (sofern es sich um einen deutschen Broker handelt) die Steuern ab dem ersten Euro Gewinn ab. Du kannst dir zu viel gezahlte Steuern zwar über die jährliche Einkommensteuererklärung zurückholen, aber bis dahin fehlt dir das Geld als wertvolles Trading-Kapital, das du reinvestieren könntest (Zinseszins-Effekt!).

Deutscher vs. ausländischer Broker: Ein gewaltiger Unterschied

Wenn wir darüber sprechen, wie Trading Gewinne versteuert werden, müssen wir zwingend über deinen Broker sprechen. Die Wahl des Brokers entscheidet nämlich darüber, wie viel administrativen Aufwand du hast und wann die Steuer fällig wird.

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Nutzt du einen Broker mit Sitz in Deutschland, ist dieser gesetzlich verpflichtet, die Abgeltungssteuer automatisch abzuführen. Das bedeutet: Sobald du einen Trade mit Gewinn schließt, behält der Broker die Steuern direkt ein und überweist sie an das Finanzamt. Für dich bedeutet das null Aufwand – du musst dich um nichts kümmern. Der Nachteil ist jedoch, dass dir dieses Geld sofort vom Trading-Konto abgezogen wird. Du verlierst also Liquidität, die du für weitere Trades hättest nutzen können.

Ausländische Broker hingegen unterliegen nicht der deutschen Steuergesetzgebung und führen folglich keine Steuern automatisch ab. Hier erhältst du deine Gewinne brutto für netto auf dein Konto. Der gigantische Vorteil: Du kannst das ganze Jahr über mit deinem unversteuerten Geld weiterarbeiten und Zinseszinsen generieren. Die Steuern musst du erst im Folgejahr über deine Einkommensteuererklärung (Anlage KAP) abführen. Das erfordert Disziplin (du musst das Geld für die Steuer zurücklegen!), bietet dir aber einen enormen Liquiditätsvorteil.

Dennoch bevorzugen viele Trader die Bequemlichkeit eines Brokers, der sich um alles kümmert. An dieser Stelle möchten wir unseren Broker Pepperstone empfehlen. Bei Pepperstone handelt es sich um einen absolut seriösen, BaFin regulierten Broker, der dir ein kostenloses Demokonto zur Verfügung stellt. Ein riesiger Vorteil hier: Steuern werden automatisch abgeführt, sodass du dich um lästige Steuererklärungen im Nachgang nicht mehr sorgen musst und dich voll auf deine Analyse konzentrieren kannst.

Die 20.000 Euro Verlustverrechnungsbeschränkung: Die größte Steuerfalle für Daytrader

Wenn du dich intensiv mit der Frage „Wie werden Trading Gewinne versteuert?“ auseinandersetzt, wirst du unweigerlich auf den gefürchteten § 20 Abs. 6 Einkommensteuergesetz (EStG) stoßen. Diese gesetzliche Regelung hat die deutsche Daytrading-Szene in ihren Grundfesten erschüttert und ist der wichtigste Punkt, den du als aktiver Trader verstehen musst.

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Das Gesetz besagt, dass Verluste aus sogenannten Termingeschäften (dazu zählen CFDs, Optionen, Futures und Zertifikate) nur noch bis zu einer Höhe von 20.000 Euro pro Jahr mit Gewinnen aus Termingeschäften verrechnet werden dürfen. Verluste, die über diese 20.000 Euro hinausgehen, verfallen nicht, sondern können in die Folgejahre vorgetragen werden (wiederum begrenzt auf 20.000 Euro pro Jahr).

Warum ist das so gefährlich? Ein erschreckendes Beispiel:

Stell dir vor, du hast ein sehr aktives Jahr als CFD-Daytrader hinter dir. Du hast 100.000 Euro an Gewinnen erzielt, aber gleichzeitig auch 90.000 Euro an Verlusten realisiert. Dein eigentlicher, echter Nettogewinn beträgt also 10.000 Euro. Darauf würdest du normalerweise Steuern zahlen.

Aufgrund der 20.000-Euro-Grenze darfst du von deinen 90.000 Euro Verlusten aber nur 20.000 Euro steuerlich geltend machen. Du musst also Steuern auf einen fiktiven Gewinn von 80.000 Euro (100.000 € Gewinne – 20.000 € anrechenbare Verluste) zahlen. Bei ca. 27% Steuerlast (inklusive Soli) müsstest du über 21.000 Euro Steuern an das Finanzamt überweisen – obwohl du real nur 10.000 Euro verdient hast! Du wärst durch diese Steuerregelung ruiniert und hättest mehr Steuern gezahlt, als du Gewinn gemacht hast.

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Diese Regelung betrifft glücklicherweise nicht den reinen Handel mit echten Aktien oder Kryptowährungen, ist aber für CFD- und Future-Trader ein absolutes Kernproblem. Wer intensiv handelt, stößt rasant an diese Grenze. Aus diesem Grund ist es essenziell wichtig, seine Trades penibel zu dokumentieren und professionell zu arbeiten.

Besteuerung nach Assetklassen: Aktien, Forex, Krypto und Co.

Die Antwort auf die Frage „Wie werden Trading Gewinne versteuert?“ hängt stark davon ab, was du eigentlich tradest. Der Gesetzgeber macht hier signifikante Unterschiede, die du unbedingt kennen musst, um deine Steuerlast legal zu optimieren.

1. Echte Aktien (Kassageschäfte)

Beim Handel mit echten Aktien (keine CFDs!) greift die klassische Abgeltungssteuer. Gewinne und Verluste werden miteinander verrechnet. Es gibt hier jedoch einen speziellen Verlustverrechnungskreis für Aktien. Das bedeutet: Verluste aus Aktienverkäufen dürfen nur mit Gewinnen aus Aktienverkäufen verrechnet werden. Du darfst also einen Aktien-Verlust nicht mit Dividenden oder Zinserträgen verrechnen. Die 20.000-Euro-Verlustgrenze für Termingeschäfte greift hier jedoch glücklicherweise nicht.

2. Devisen (Forex) und CFDs

Hier wird es spannend und gefährlich zugleich. CFDs (Contracts for Difference) und Forex-Derivate zählen in Deutschland zu den Termingeschäften. Damit unterliegen sie uneingeschränkt der zuvor erklärten 20.000-Euro-Verlustverrechnungsbeschränkung. Wer hier hochfrequent handelt, riskiert die Besteuerung fiktiver Gewinne. Um dieses Risiko auszulagern, wechseln viele hochaktive Trader in eine Trading-GmbH (dazu später mehr). Wenn du Forex und CFDs sicher handeln möchtest, empfehlen wir auch hier unseren lizenzierten Broker Pepperstone, der alle steuerlichen Abwicklungen automatisch für dich übernimmt und BaFin reguliert ist.

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3. Kryptowährungen (Bitcoin, Ethereum & Co.)

Kryptowährungen nehmen in Deutschland eine steuerliche Sonderstellung ein. Wenn du den echten Coin handelst (also keine Krypto-CFDs!), handelt es sich rechtlich gesehen nicht um Kapitalerträge, sondern um sogenannte private Veräußerungsgeschäfte (früher Spekulationsgeschäfte genannt) nach § 23 EStG. Das hat weitreichende Konsequenzen:

  • Haltedauer unter 1 Jahr: Wenn du Kryptowährungen kaufst und innerhalb eines Jahres wieder verkaufst, müssen die Gewinne mit deinem persönlichen Einkommensteuersatz versteuert werden (dieser kann bis zu 45% betragen). Es gibt hier eine Freigrenze von 600 Euro im Jahr (Achtung: Ein Euro drüber und alles muss versteuert werden).
  • Haltedauer über 1 Jahr: Wenn du deine Kryptowährungen länger als 365 Tage unangetastet in deiner Wallet hältst, sind die Gewinne bei der Veräußerung komplett steuerfrei!

4. ETFs und Investmentfonds

ETFs erfreuen sich riesiger Beliebtheit, auch für langfristige Swing-Trader. Hier greift das Investmentsteuergesetz. Um die Thesaurierung steuerlich zu erfassen, gibt es die sogenannte Vorabpauschale. Zudem profitierst du bei ETFs von einer Teilfreistellung: Je nach Aktienquote des ETFs bleiben 30% (bei Aktienfonds) oder 15% (bei Mischfonds) deiner Gewinne steuerfrei.

Unsere professionellen Werkzeuge für Charting und Dokumentation

Um überhaupt erst in die Verlegenheit zu kommen, Steuern zahlen zu müssen, musst du erst einmal Gewinne erwirtschaften. Dafür brauchst du professionelles Handwerkszeug.

Wir bei unaufschiebbar analysieren unsere Märkte ausschließlich mit der führenden Chartsoftware. TradingView ist das absolute Maß der Dinge, wenn es um technische Analyse, Indikatoren und das Erstellen von eigenen Skripten (wie Pine Script) geht. Es läuft stabil im Browser, ist blitzschnell und bietet die größte Community weltweit. Wenn du Trading ernst nimmst, führt kein Weg an dieser Software vorbei. Übrigens: Wenn du dich registrierst, gibt es über unseren TradingView Link 15 Euro Guthaben geschenkt!

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Ebenso essenziell wie die Analyse ist die saubere Dokumentation deiner Trades. Besonders im Hinblick auf das Finanzamt und deine steuerlichen Verpflichtungen musst du jeden Trade nachweisen können. Ein unstrukturiertes Excel-Sheet reicht für professionelles Daytrading längst nicht mehr aus. Wir nutzen für unser Trading Journal die Software TradeZella. Sie wertet automatisch unsere Performance aus und liefert saubere Reports. Über diesen Link zu TradeZella bekommst du exklusiv 20 % Rabatt auf dieses geniale Tool.

Falls du tiefer in unsere Strategien eintauchen möchtest und lernen willst, wie wir den Markt systematisch analysieren, schau dir unbedingt unser Daytrading Basecamp an.

Die Trading-GmbH: Der Ausweg aus der Steuerhölle?

Je mehr du dich mit der Frage „Wie werden Trading Gewinne versteuert?“ befasst, desto öfter wirst du den Begriff der Trading-GmbH hören. Besonders seit Einführung der 20.000-Euro-Verlustgrenze flüchten viele Trader in die Rechtsform einer Kapitalgesellschaft.

Die Vorteile einer Trading-GmbH:

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  1. Keine Verlustverrechnungsbeschränkung: Der wichtigste Punkt! In einer GmbH greift der § 20 Abs. 6 EStG nicht. Du kannst als GmbH Verluste aus Termingeschäften unbegrenzt mit Gewinnen verrechnen.
  2. Günstigere Besteuerung von Aktien: Wenn eine GmbH echte Aktien verkauft, sind die Gewinne zu ca. 95 % steuerfrei.
  3. Absetzen von Kosten: In einer GmbH kannst du Hardware, Software-Abos (wie TradingView), Internetkosten und vieles mehr als Betriebsausgaben absetzen.

Die Nachteile und Kosten:

Eine GmbH kostet Geld. Die Gründung kostet, du brauchst 25.000 Euro Stammkapital, und du benötigst zwingend einen Steuerberater für die doppelte Buchführung. Laufende Kosten von 1.500 bis 3.000 Euro pro Jahr sind realistisch.

Die Steuererklärung: Anlage KAP richtig ausfüllen

Wenn du bei einem ausländischen Broker handelst oder nicht alle Freibeträge korrekt verteilt hast, kommst du um die jährliche Steuererklärung nicht herum. Die entscheidende Anlage hierfür ist die Anlage KAP (Einkünfte aus Kapitalvermögen).

Um die Frage „Wie werden Trading Gewinne versteuert?“ final abzuwickeln, musst du in der Anlage KAP alle Erträge, Gewinne, Verluste und bereits gezahlte Steuern eintragen. Ausländische Broker stellen dir am Ende des Jahres oft einen ausführlichen Report (Tax Report) zur Verfügung.

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Wichtige Tipps für die Steuererklärung:

  • Günstigerprüfung: In der Anlage KAP kannst du die „Günstigerprüfung“ beantragen. Das Finanzamt prüft, ob dein persönlicher Einkommensteuersatz unter den 25 % der Abgeltungssteuer liegt. Ist das der Fall, werden deine Trading-Gewinne nur mit deinem niedrigeren Steuersatz versteuert.
  • Verlustbescheinigung: Wenn du bei einem deutschen Broker Verluste gemacht hast und diese mit Gewinnen bei einem anderen Broker verrechnen möchtest, musst du bei Broker A bis Mitte Dezember eine Verlustbescheinigung beantragen.

Fazit: Wie werden Trading Gewinne versteuert? Planung ist alles!

Wie du siehst, ist die Antwort auf die Frage „Wie werden Trading Gewinne versteuert?“ komplex, aber durchaus beherrschbar. Das deutsche Steuersystem für Trader ist geprägt von der pauschalen Abgeltungssteuer, bietet aber einige Fallstricke wie die 20.000-Euro-Verlustverrechnungsgrenze bei Termingeschäften.

Dein Erfolg als Trader hängt nicht nur von deiner Strategie im Markt ab, sondern auch von deiner Strategie bei der Administration. Die Wahl des passenden Brokers ist hierbei einer der wichtigsten Grundpfeiler.

Schau dir unbedingt unser brandneues YouTube-Video an, in dem wir genau diese Steuer-Thematiken noch einmal grafisch aufarbeiten und dir live am Chart zeigen, wie wir unsere Trade-Dokumentation für das Finanzamt vorbereiten!

Hier geht's zum Video:

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Hi, wir sind Jenny und Christian. In unserem Leben gibt es drei große Leidenschaften: Unsere Kinder, das Reisen und das ortsunabhängige Arbeiten. Alle drei Themenbereiche spiegeln sich hier auf unserem Blog wider. Wir teilen gerne unsere Erfahrungen und Tipps mit dir, um damit einen Mehrwert für deine (Familien-)Reise oder dein ortsunabhängiges Business zu bieten. Wir freuen uns, dass du hier bist und sagen Danke fürs Lesen! :-)

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