Daytrading – wie funktioniert das eigentlich genau, fragen sich viele, die von der finanziellen Freiheit durch die
Börse träumen. In diesem Artikel nehmen wir dich an die Hand und tauchen tief in die Materie ein: Du erfährst nicht
nur die technischen Grundlagen und profitabelsten Strategien, sondern wir zeigen dir auch, welche Tools wir nutzen und
wie du teure Anfängerfehler konsequent vermeidest.
Was ist Daytrading eigentlich?
Wenn wir uns die Frage stellen: „Daytrading – wie funktioniert das?“, müssen wir zunächst den zeitlichen Rahmen
verstehen. Im Gegensatz zum klassischen Investieren, wo Aktien oft über Jahre gehalten werden („Buy and Hold“),
agieren Daytrader extrem kurzfristig. Das Ziel ist es, Kursschwankungen innerhalb eines einzigen Handelstages
auszunutzen.
Das oberste Gebot lautet hierbei:
Keine Position wird über Nacht gehalten. Vor Börsenschluss werden alle Käufe und Verkäufe glattgestellt. Warum machen wir das? Um das sogenannte
„Overnight-Risiko“ zu vermeiden. Nachrichten, die stattfinden, wenn die Börse geschlossen ist (z.B. politische
Entscheidungen oder Naturkatastrophen), können am nächsten Morgen zu massiven Kurslücken (Gaps) führen, die dein Konto
gefährden könnten.
Beim Daytrading geht es also um Schnelligkeit, Präzision und Disziplin. Wir spekulieren auf kleinste Bewegungen in
hochliquiden Märkten wie Aktien, Devisen (Forex), Indizes oder Kryptowährungen.
Die technische Basis: Was du zum Starten brauchst
Bevor du den ersten Trade setzt, benötigst du eine solide Infrastruktur. Viele Anfänger denken, sie bräuchten sechs
Monitore und einen Supercomputer. Das ist ein Mythos.
Daytrading – wie funktioniert das
technisch gesehen? Du brauchst im Grunde nur drei Dinge:
- Einen stabilen Computer oder Laptop:
Eine zuverlässige Internetverbindung ist hier wichtiger als die reine Rechenleistung. - Eine professionelle Chartsoftware:
Hier analysierst du die Kurse. - Einen seriösen Broker:
Über diesen führst du deine Orders aus.
Lass uns diese Punkte genauer betrachten, denn die Wahl der Werkzeuge entscheidet oft über Sieg oder Niederlage.
Unsere Software-Empfehlung: TradingView
Wir werden oft gefragt, welche Software wir für unsere Analysen nutzen. Die Antwort ist eindeutig:
TradingView
Es ist die weltweit führende Chartsoftware und bietet dir alles, was du für die technische Analyse benötigst.
Das Geniale daran ist, dass es webbasiert ist. Egal ob du am PC, Mac oder unterwegs am Tablet bist – deine Charts und
Analysen sind immer synchronisiert. Wir nutzen TradingView, um Trends zu erkennen, Indikatoren zu setzen und unsere
Ein- und Ausstiege zu planen. Die Benutzerfreundlichkeit ist ungeschlagen, und die Community-Features erlauben es dir,
Ideen anderer Trader zu sehen.
Tipp:
Wenn du professionell starten willst, haben wir ein Angebot für dich. Über unseren Link erhältst du
15 Euro Guthaben für dein TradingView-Abo. Das Guthaben kannst du auch erst später in Anspruch nehmen, wenn du soweit bist.
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.
Der richtige Partner: Unser Broker Pepperstone
Die Wahl des Brokers ist Vertrauenssache. Wir handeln selbst bei
Pepperstone
und können diesen Broker uneingeschränkt empfehlen. Warum? Weil die Konditionen fair sind und die Ausführung extrem
schnell ist – ein Muss im Daytrading.
Hier sind die Fakten, die für Pepperstone sprechen:
- Kostenloses Demokonto:
Du kannst völlig risikofrei üben, bis du dich sicher fühlst. - Regulierung:
Pepperstone ist unter anderem durch die
BaFin
(Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) reguliert, was für dich höchste Sicherheit bedeutet. - Steuereinfachheit:
Für Trader in Deutschland werden die
Steuern automatisch abgeführt
. Das spart dir enorm viel Stress bei der Steuererklärung und du kannst dich voll auf das Trading konzentrieren.
Daytrading: Wie funktioniert das mit der Analyse?
Um erfolgreich zu sein, darfst du nicht raten. Daytrading ist kein Glücksspiel, sondern Wahrscheinlichkeitsrechnung.
Wir unterscheiden im Wesentlichen zwischen zwei Analysearten, wobei im kurzfristigen Handel die technische Analyse
dominiert.
Technische Analyse vs. Fundamentalanalyse
Während sich Investoren die Bilanzen von Unternehmen ansehen (Fundamentalanalyse), schauen wir uns im Daytrading fast
ausschließlich den Chart an. Wir suchen nach wiederkehrenden Mustern. Die Grundannahme lautet:
Der Preis diskontiert alles.
Alle Informationen sind bereits im Kurs enthalten.
Hier sind die wichtigsten Werkzeuge der technischen Analyse, die wir nutzen:
- Candlestick-Charts:
Diese Kerzencharts zeigen dir Eröffnungs-, Hoch-, Tief- und Schlusskurse einer Periode an und geben Aufschluss
über das Verhalten der Marktteilnehmer (Bullen vs. Bären). - Unterstützung und Widerstand:
Das sind Preiszonen, an denen der Kurs in der Vergangenheit oft gedreht hat. - Indikatoren:
Hilfsmittel wie der RSI (Relative Strength Index) oder gleitende Durchschnitte (Moving Averages), die uns helfen,
die Trendstärke zu bestimmen.
Strategien im Daytrading: Wie funktioniert das konkret?
Es gibt unzählige Strategien, aber als Anfänger solltest du dich auf die bewährten Methoden konzentrieren. Wir stellen
dir hier drei Ansätze vor, die wir regelmäßig anwenden.
1. Trendfolge-Strategie
Hier gilt der alte Börsenspruch: „The Trend is your Friend“. Wir versuchen nicht, den tiefsten Punkt zu kaufen und den
höchsten zu verkaufen. Stattdessen springen wir auf einen bereits bestehenden Trend auf.
- Wie es funktioniert:
Wir identifizieren einen Aufwärtstrend (höhere Hochs, höhere Tiefs). Wir warten auf eine kleine Korrektur nach
unten und steigen dann in Trendrichtung ein.
2. Breakout-Trading (Ausbruchshandel)
Märkte bewegen sich oft in Seitwärtsphasen. Irgendwann bricht der Kurs aus dieser „Box“ aus.
- Wie es funktioniert:
Wir legen uns auf die Lauer. Wenn der Kurs mit hohem Volumen durch einen wichtigen Widerstand bricht, gehen wir
Long (kaufen), da wir eine dynamische Anschlussbewegung erwarten.
3. Scalping
Dies ist die Königsdisziplin und die hektischste Form des Daytradings.
- Wie es funktioniert:
Scalper halten Positionen oft nur für Sekunden oder wenige Minuten. Sie begnügen sich mit minimalen Gewinnen,
machen dafür aber Dutzende Trades am Tag. Hier sind niedrige Gebühren (Spreads) bei deinem Broker (wie bei
Pepperstone) essenziell.
Das neue YouTube Video
Wir haben genau zu diesem Thema ein brandneues Video hochgeladen. Darin zeigen wir dir live am Chart, wie wir einen
Trade planen und umsetzen. Visuelles Lernen ist beim Trading extrem wichtig.
Risikomanagement: Deine Lebensversicherung an der Börse
Wenn uns jemand fragt: „Daytrading – wie funktioniert das, ohne pleite zu gehen?“, lautet die Antwort immer:
Risikomanagement
. Das ist wichtiger als jede Strategie. Du kannst die beste Analyse der Welt haben, aber ohne Risikomanagement wirst
du langfristig scheitern.
Die 1-Prozent-Regel
Wir setzen niemals mehr als 1% unseres gesamten Handelskapitals bei einem einzigen Trade aufs Spiel. Wenn du also ein
Konto mit 10.000 Euro hast, darfst du maximal 100 Euro pro Trade verlieren.
Der Stop Loss
Dies ist dein Sicherheitsgurt. Ein Stop Loss ist eine automatische Order, die deine Position schließt, wenn der Kurs
ein bestimmtes Level erreicht.
- Wichtig:
Setze deinen Stop Loss
bevor
du den Trade eröffnest. - Verschiebe den Stop Loss niemals weiter ins Minus, wenn der Trade gegen dich läuft („Hoffnung ist keine
Strategie“).
Die Psychologie: Der Gegner in deinem Kopf
Daytrading ist zu 20% Technik und zu 80% Psychologie. Die größten Feinde eines Traders sind
Gier und Angst
.
- FOMO (Fear Of Missing Out):
Die Angst, etwas zu verpassen, verleitet uns dazu, schlechte Trades einzugehen, nur weil sich der Kurs bewegt. - Revenge Trading (Rache-Trading):
Nach einem Verlust versuchen viele, das Geld sofort mit hohem Risiko zurückzuholen. Das endet meistens fatal.
Wir müssen lernen, unsere Emotionen zu kontrollieren. Ein professioneller Trader handelt wie ein Roboter: Er sieht
sein Setup, er kennt sein Risiko, er drückt den Knopf. Egal ob Gewinn oder Verlust, er bleibt emotional stabil.
Listings: Deine Checkliste für den Start
Um dir den Einstieg zu erleichtern, haben wir eine Checkliste erstellt. Bevor du echtes Geld einsetzt, solltest du
hinter jeden dieser Punkte einen Haken setzen können:
- [ ] Ich habe ein verifiziertes Konto bei einem regulierten Broker (z.B. Pepperstone).
- [ ] Ich habe mich mit der Chartsoftware (TradingView) vertraut gemacht.
- [ ] Ich verstehe, was ein Stop Loss ist und wie man ihn setzt.
- [ ] Ich habe eine feste Strategie und springe nicht planlos in den Markt.
- [ ] Ich bin bereit, nur Geld zu riskieren, dessen Verlust ich verschmerzen kann.
- [ ] Ich habe im Demokonto profitable Ergebnisse erzielt.
Hebelprodukte: Fluch und Segen zugleich
Ein wesentlicher Bestandteil des Daytradings sind Hebelprodukte (CFDs, Zertifikate). Aber wie funktioniert das? Der
Hebel erlaubt es dir, mit wenig Eigenkapital große Summen zu bewegen.
Ein Beispiel:
Du hast 1.000 Euro auf dem Konto. Mit einem Hebel von 1:30 (üblich bei Forex für Privatanleger in der EU) kannst du
effektiv 30.000 Euro am Markt bewegen.
- Steigt der Kurs um 1%, gewinnst du nicht 1% auf deine 1.000 Euro (10 Euro), sondern 1% auf die bewegten 30.000
Euro (300 Euro). Das ist eine Rendite von 30% auf dein Eigenkapital! - Aber Vorsicht:
Das Gleiche gilt für Verluste. Fällt der Kurs, sind deine 1.000 Euro extrem schnell weg.
Deshalb ist der Umgang mit dem Hebel mit größter Vorsicht zu genießen. Wir raten Anfängern, zunächst mit sehr kleinen
Hebeln zu starten.
Der Alltag eines Daytraders
Viele stellen sich das Leben eines Traders so vor: Morgens kurz aufstehen, zwei Mausklicks machen, 1.000 Euro
verdienen und dann den Rest des Tages am Pool liegen. Die Realität sieht anders aus. Daytrading ist harte Arbeit.
Unser Tag beginnt oft weit vor Börsenöffnung. Wir lesen Wirtschaftsnachrichten, überprüfen die asiatischen Märkte und
erstellen einen
Trading-Plan
für den Tag. Während der Handelszeiten (z.B. 09:00 bis 17:30 Uhr XETRA oder 15:30 bis 22:00 Uhr US-Markt) ist volle
Konzentration gefordert. Nach dem Handel folgt die Nachbereitung: Wir führen ein Trading-Tagebuch, um aus unseren
Fehlern zu lernen.
Fazit: Lohnt sich der Aufwand?
Daytrading – wie funktioniert das nun als Gesamtpaket? Es ist eine der härtesten Möglichkeiten, leichtes Geld zu
verdienen. Es erfordert Zeit, Geduld und eine hohe Frustrationstoleranz. Aber: Es ist auch einer der wenigen Berufe,
der dir völlige Unabhängigkeit von Ort und Zeit ermöglichen kann. Wenn du bereit bist, zu lernen und diszipliniert an
dir zu arbeiten, stehen dir an der Börse alle Türen offen.
Vergiss nicht: Der Markt läuft dir nicht weg. Nimm dir die Zeit, die du brauchst. Nutze die Tools, die wir dir
empfohlen haben (TradingView und Pepperstone), um professionelle Bedingungen zu schaffen.
Wir hoffen, dieser Artikel hat dir einen tiefen Einblick gegeben und die Frage „Daytrading – wie funktioniert das?“
umfassend beantwortet.
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