Krankenhaus Thailand – Ein Erfahrungsbericht aus erster Hand

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Ein Krankenhaus in Thailand ist wohl ein Ort, den die meisten Menschen niemals sehen möchten. Doch um es gleich mal vorweg zu nehmen: Wir können dich hier beruhigen. Denn ein thailändisches Krankenhaus ist um einiges schöner und moderner, als die meisten Menschen es sich wohl vorstellen. Die medizinische Versorgung in Thailand ist auf einem guten Niveau und vor allem die Privatkliniken können durchaus mit dem deutschen Standard mithalten.

Nach unserem schweren Rollerunfall in Chiang Mai haben wir insgesamt 19 Tage in zwei thailändischen Krankenhäusern verbracht, bevor wir dann per Ambulanz-Flugzeug nach Deutschland geflogen wurden. Dank unserer Auslandskrankenversicherung hatten wir die Möglichkeit, vom Unfallort per Krankenwagen direkt in eine internationale Privatklinik gebracht zu werden. Hier haben wir zunächst 5 Tage im Lanna Hospital Chiang Mai verbracht, bevor wir dann weitere 14 Tage im RAM Hospital Chiang Mai weiter versorgt wurden.

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In Thailand gibt es insgesamt 1.318 Krankenhäuser (Stand 2010, Quelle Wikipedia). Davon sind 1.002 Krankenhäuser öffentlich und werden vom thailändischen Staat betrieben und finanziert. Weitere 316 Krankenhäuser sind privat und in der Regel die Kliniken, wo Touristen mit einer Auslandskrankenversicherung behandelt werden. Hier findest du eine Liste mit allen Krankenhäusern in Thailand, die du hoffentlich niemals brauchen wirst.

In diesem Beitrag möchten wir dir zeigen, wie es in einem thailändischen Krankenhaus aussieht und was dich dort erwartet. Bitte beachte dabei, dass wir ausschließlich in internationalen Privatkliniken und nicht im öffentlichen Krankenhaus in Thailand waren. Sofern du eine Auslandskrankenversicherung abschließt, kannst du jedoch davon ausgehen, dass du im Ernstfall ebenfalls in einer internationalen Privatklinik behandelt würdest.

Verletztes Knie nach unserem Rollerunfall
Krankenhaus Thailand: Wir wurden nach einem schweren Rollerunfall in Chiang Mai zunächst ins Lanna Hospital gebracht

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Warum waren wir überhaupt im Krankenhaus in Thailand? Was ist passiert?

Am 5. Dezember 2017 hatten wir im Doi Suthep Nationalpark in Chiang Mai einen schweren Rollerunfall. Ein Pick-up hat bei durchgezogener Linie zum Überholen ausgeschert und ist frontal in unseren Roller hineingefahren. Außer einer Notbremsung hatten wir leider keine Chance mehr zu reagieren. Der Aufprall erfolgte mit ca. 30 km/h und das Auto war nochmals ca. 50 bis 60 km/h schnell. Der Unfallhergang war damit lebensbedrohlich und ähnliche Fälle gehen nicht selten tödlich aus.

Nach dem Aufprall erhielten wir Hilfe vor Ort und mussten ca. 15 Minuten warten, bis der erste Krankenwagen kam. Christian wurde aufgrund der schweren Verletzungen zuerst abgeholt und Jenny lag noch ca. 20 weitere Minuten an der Unfallstelle, bis auch für sie ein Krankenwagen kam. Wir wurden beide ins Lanna Hospital Chiang Mai gebracht, wo die Notoperationen durchgeführt wurden.

Jenny wurde mit einem schweren Beckenbruch (open book) und drei gebrochenen Rippen eingeliefert. Bei Christian war fast die komplette rechte Körperhälfte gebrochen: Angefangen von einer Schädelfraktur, über einen zweiteiligen Armbruch (Elle und Speiche) bis hin zu einer Hüftzertrümmerung, einem Kniescheiben-Bruch und einem Fußbruch inklusive Zehenbrüchen. Hinzu kam ein schwerer Nervenschaden, der bis heute dazu führt, dass Christian seinen Fuß nicht mehr heben kann. Er ist in Teilen also gelähmt.

Sofern dir selbst ein Unfall in Thailand passieren sollte und du dabei nicht alleine verletzt bist, solltest du explizit darauf bestehen, dass du dein Mitreisender gemeinsam in ein Krankenhaus gebracht werdet. Bei uns hatten die Sanitäter zunächst vor, uns in zwei unterschiedliche Krankenhäuser zu bringen, was unsere Unfallhelfer zum Glück verhindert haben.

Weitere Informationen und unsere ausführliche Schilderung des Unfalls kannst du in unserem Video anschauen:

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Operationen in Thailand

Nachdem wir mit zwei Krankenwagen ins Lanna Hospital gebracht wurden, wurden zunächst einige Untersuchungen und Röntgenaufnahmen durchgeführt. Bevor die Notoperationen starten konnten, hat das Krankenhaus zunächst die Kostenübernahme mit der Auslandskrankenversicherung klären müssen. Vorher konnten die Operationen nicht beginnen.

Wir empfehlen dir nach unserer Erfahrung, dass du deine Bestätigung der Auslandskrankenversicherung immer bei dir führst. Dies ist in der Regel eine Seite, die du als Ausdruck und PDF Dokument dabei haben kannst. Hierauf ist dein Name und dein Versicherungsschutz vermerkt, der dir im Notfall vielleicht das Leben retten kann. Denn nach einem Unfall oder bei einer schweren gesundheitlichen Beeinträchtigung bist du vielleicht nicht immer ansprechbar und solltest daher den Versicherungsschutz am besten stets bei dir tragen.

Narkose und Intensivstation

Von der Operation selbst bekommst du aufgrund der Narkose natürlich nicht viel mit. Das Narkotisieren erfolgt ebenso wie in Deutschland, wenn du in eine Vollnarkose versetzt wirst. Wenn du wieder aufwachst, liegst du zunächst auf der Intensivstation, die unserer Erfahrung nach ebenfalls große Ähnlichkeit zu Deutschland hat. Schön ist es hier natürlich nicht und Privatsphäre gibt es ebenso wie in Deutschland nur wenig. Dafür wirst du rund um die Uhr betreut und medizinisch sehr intensiv versorgt.

Für unsere zweiten Operationen wurden wir dann ins Chiang Mai RAM Hospital verlegt, wo Spezialisten unseren Hüft- bzw. Beckenbruch operiert haben. Hier gab es vorab zahlreiche Gespräche mit den Ärzten und die Operationen waren zeitlich und vom Vorgehen her genau geplant und mit uns besprochen. Alles verlief nach Plan und die Operationen wurden in 4,5 bzw. 6 Stunden durchgeführt.

Krankenhaus Thailand Intensivstation
Krankenhaus Thailand: Hier siehst du Jenny am Unfalltag auf der Intensivstation

Krankenhaus Thailand: Operationserfolg

Von den deutschen Ärzten erhalten wir zu allen Operationen, die in Thailand durchgeführt wurden, ein sehr positives Feedback. Die Röntgenbilder, auf denen der Operations-Erfolg für die deutschen Ärzte zu sehen ist, trifft stets auf positive Reaktionen. Daher kannst du dich unserer Erfahrung nach ohne Sorgen in Thailand operieren lassen und mit einem guten Ergebnis rechnen.

Ausstattung der Privatkliniken

Die beiden internationalen Privatkliniken, in denen wir versorgt wurden, waren technisch sehr modern ausgestattet. Alle Geräte und Hilfsmittel (z.B. Thrombose-Manschetten) waren in sehr gutem Zustand. Am meisten beeindruckt haben uns die Röntgenaufnahmen und Kernspintomographien. Ein MRT, das von Christians Kopf erstellt wurde, zeigte uns der behandelnde Arzt auf seinem Tablet in 3D. Ein solch umfangreiches und modern wirkendes MRT-Bild hatten wir bisher noch nicht gesehen.

Die MRT- und Röntgenaufnahmen wurden uns alle auf einer CD übergeben, sodass wir sie den Ärzten in Deutschland direkt vorlegen konnten. Auch der Austausch des Lanna Hospitals (unser erstes Krankenhaus) mit dem RAM Hospital lief reibungslos und für uns erstaunlich gut. Als wir im RAM Hospital ankamen, hatten die Ärzte alle Unterlagen und Untersuchungen aus dem Lanna Hosptial auf ihrem Tablet verfügbar. Damit waren sie bereits gut über unseren Gesundheitszustand informiert und konnten Röntgenbilder beispielsweise schnell miteinander vergleichen.

Thailand Krankenhaus Kosten Mappe
Im Chiang Mai RAM Hospital haben wir eine Mappe mit allen Unterlagen und Rechnungen erhalten

Krankenhaus Thailand: Medikation

Auch die medizinische Versorgung haben wir sehr positiv wahrgenommen. Aufgrund der schweren Verletzungen haben wir viel Morphium erhalten, das gegen die Schmerzen gut geholfen hat. Die Tabletten wurden uns dreimal täglich von den Krankenschwestern gebracht. Sie waren stets in kleinen Plastiktüten verpackt, auf denen unsere Namen und der Inhalt vermerkt waren.

Dies fanden wir besonders gut, da wir so immer wussten, welche Tabletten wir gerade einnehmen. Zudem war immer vermerkt, wann die Tabletten eingenommen werden sollten (z.B. morgens nach dem Frühstück).

Medikation im Chiang Mai RAM Hospital
Krankenhaus Thailand: Die Tabletten wurden uns mehrmals täglich in Plastiktüten gebracht. Hier konnten wir genau sehen, wann die Tabletteneinnahme erfolgen sollte.

Ärzte und Krankenschwestern

Alle Ärzte, mit denen wir Kontakt hatten, konnten gut Englisch sprechen, sodass die Verständigung für uns gut möglich war. Soweit wir es als Nicht-Mediziner beurteilen können, waren die Ärzte kompetent und gut ausgebildet. Zudem hatten sie immer ausreichend Zeit für uns und unsere Fragen. Einen Zeitdruck, wie wir ihn im deutschen Krankenhaus danach erlebt haben, gab es in Thailand nach unserer Wahrnehmung nicht.

Einen großen Unterschied zu Deutschland gab es in Thailand bei den Krankenschwestern. Denn hier ist die Personaldichte deutlich höher. Im thailändischen Krankenhaus sind immer Krankenschwestern verfügbar, die sofort kommen und helfen können. Wartezeiten wie in Deutschland haben wir nicht einmal erlebt. Oftmals kommen die Krankenschwestern gleich zu zweit oder dritt, um Verständigungsprobleme zu lösen und gemeinsam zu helfen.

Da wir die gesamten 19 Tage nicht aufstehen und ausschließlich im Bett liegen mussten, haben wir viel Hilfe von den Krankenschwestern benötigt. Ebenso wie in Deutschland hatten wir einen Knopf am Bett, mit dem wir die Krankenschwestern jederzeit anfunken konnten. Sie kamen dann entweder sofort ins Zimmer oder haben sich über die Freisprechanlage gemeldet. Zudem kam mindestens alle 2 Stunden eine Krankenschwestern vorbei, um nach unserem Wohlbefinden zu sehen sowie Fieber und Blutdruck zu messen.

Versorgung im Chiang Mai RAM Hospital
Die Versorgung im Chiang Mai RAM Hospital haben wir durchweg positiv wahrgenommen. Die Krankenschwestern waren alle sehr fürsorglich und haben uns mit kleinen Smileys wie diesem aufgeheitert.

Krankenhauszimmer

Die Krankenhauszimmer haben uns eher an ein Urlaubs-Appartement als an ein Krankenhaus erinnert. Wir hatten jeweils ein großes Einzelzimmer, das mit einer Küchenzeile, einer Coach, einem Tisch mit zwei Stühlen, einem Flachbild-Fernseher und einem Balkon ausgestattet war. Natürlich gab es darin dann auch ein Krankenhausbett, das elektrisch verstellbar war. Wir hatten sogar eine spezielle Matratze, die sich stetig aufgepumpt hat, um unseren Rücken zu schonen.

Das Badezimmer war ebenfalls sehr modern und groß gestaltet. Wir konnten es selbst leider nie nutzen, da wir nicht aufstehen durften. Aber ein Blick im vorbeifahrenden Bett hat uns gezeigt, dass auch das Badezimmer aussah wie in einem schönen 4-Sterne Hotel. Auch wenn das Krankenhauszimmer bei einem gesundheitlichen Problem natürlich nicht das wichtigste Kriterium ist, hilft es dennoch dabei, die ohnehin harte Situation besser auszuhalten.

Wir haben uns im Zimmer sehr wohl gefühlt (soweit dies im Krankenhaus möglich ist) und hatten auf dem Flachbild-Fernseher sogar einen deutschsprachigen Kanal: Die deutsche Welle (DW). Darüberhinaus waren zahlreiche englischsprachige Kanäle verfügbar. Zudem war im Krankenhauszimmer kostenfreies WLAN verfügbar, das sehr schnell, störungsfrei und auf allen Geräten funktioniert hat. Wenn du 19 Tage im Bett liegst ohne aufstehen zu dürfen, sind diese Aspekte durchaus nicht unwichtig.


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Eindrücke aus dem Lanna Hospital

Zimmer im Lanna Hospital
Krankenhaus in Thailand: Hier siehst du unser Zimmer im Lanna Hospital mit Couch, Küchenzeile und Sitzgelegenheit
Lanna Hospital Chiang Mai Fernseher
Krankenhaus in Thailand: Hier siehst du den Fernseher, den wir im Lanna Hospital hatten

Eindrücke aus dem Chiang Mai RAM Hospital

Zimmer im Chiang Mai RAM Hospital
Krankenhaus Thailand: Unser Zimmer im Chiang Mai RAM Hospital mit Küchenzeile und Sitzmöglichkeiten
Fernseher im Chiang Mai RAM Hospital
Unser Flachbild-Fernseher im Chiang Mai RAM Hospital
Krankenhaus Thailand Chiang Mai RAM Hospital Bettsteuerung
Krankenhaus Thailand: Die Betten im Chiang Mai RAM Hospital konnten elektrisch verstellt werden
Klimaanlage im Chiang Mai RAM Hospital
Unser Zimmer im Chiang Mai RAM Hospital war auch klimatisiert, was bei über 30 Grad Außentemperatur wichtig war

Kulinarische Versorgung

Auch hinsichtlich des Essens und Trinkens haben wir im thailändischen Krankenhaus durchweg positive Erfahrungen gemacht. Auf der Intensivstation im Lanna Hospital wurden wir danach gefragt, was wir haben möchten, sobald uns das Essen wieder erlaubt war. Auf den Einzelzimmern gab es dann in beiden Krankenhäusern eine große Menükarte, aus der wir Speisen und Getränke auswählen konnten.

Dabei kannst du zu jeder Zeit jedes Gericht bestellen. Wenn du also zum Frühstück ein Steak mit Pommes haben möchtest, kannst du dies ohne Probleme bestellen. Die Bestellung wird einen Tag vorher aufgenommen und dir dann aufs Zimmer gebracht. Im Gegensatz zu deutschen Krankenhäusern ist es im thailändischen Krankenhaus egal, wann du das Essen zu dir nimmst.

Es wird zwar zu regelmäßigen Zeiten gebracht, aber dann nicht nach 30 bis 60 Minuten wieder abgeräumt. Wenn du das Essen also 3 oder 4 Stunden später erst genießen möchtest, ist das in Thailand gar kein Problem. Die Krankenschwestern fragen dich, ob sie das Essen so lange in den Kühlschrank stellen und es dir später in der Mikrowelle aufwärmen können.

Dadurch kannst du dich voll und ganz auf deine Genesung konzentrieren. Wir hatten während unseres Krankenhaus-Aufenthalts wirklich den Eindruck, dass sich alle bedingungslos um unsere Wünsche gekümmert haben und wir verwöhnt wurden, so gut es eben ging. Das Essen war immer schmackhaft und auf der Menükarte gab es neben thailändischen Gerichten auch westliche Speisen wie Club Sandwich, Spaghetti und Steak. Alles hat aus unserer Erfahrung gut geschmeckt.

Steak und Pommes im Chiang Mai RAM Hospital
Krankenhaus Thailand: Im Chiang Mai RAM Hospital konnten wir z.B. Steak und Pommes zum Essen bestellen
VIP Essen im Chiang Mai RAM Hospital
Dank unserer Auslandskrankenversicherung haben wir im Chiang Mai RAM Hospital Anspruch auf ein VIP Essen gehabt

Physiotherapie im thailändischen Krankenhaus

Auch eine Physiotherapie wird im thailändischen Krankenhaus angeboten. Wenn du nur im Bett liegen darfst, kommt die Physiotherapeutin zu dir aufs Zimmer und bewegt z.B. deine Beine im Bett. Zudem ist die Physiotherapie z.B. dafür zuständig, dass du zum ersten Mal im Rollstuhl sitzt und wieder mobilisiert wirst.

Wenn du aufstehen darfst, gibt es in der Regel einen Physiotherapie-Raum mit Geräten, in denen du trainieren kannst.

Thailand Krankenhaus Kosten – Wie viel haben 19 Tage in internationalen Privatkliniken gekostet?

Wie du merkst, haben wir also sehr positive Erfahrungen im thailändischen Krankenhaus gemacht. Aus unserer Sicht brauchst du keine Sorgen zu haben, wenn dir ein Krankenhausaufenthalt in Thailand bevorsteht. Doch die gute Versorgung hat natürlich auch ihren Preis. Da wir eine Auslandskrankenversicherung mit unbegrenzter Kostenübernahme abgeschlossen hatten, mussten wir die Kosten nicht selbst tragen. Wir haben aber dennoch die Rechnungen vom Krankenhaus erhalten, sodass wir viele Kosten kennen.

Thailand Krankenhaus Kosten
Thailand Krankenhaus Kosten: Vom Chiang Mai RAM Hospital haben wir detaillierte Rechnungen erhalten

Der reine Krankenhausaufenthalt für die 19 Tage hat für uns beide zusammen 44.446 Euro gekostet. Hierin sind alle Kosten enthalten, die z.B. für Operationen, Arztgebühren, die Krankenhausunterbringung und Medikamente angefallen sind. Am teuersten war der Rücktransport mit dem Ambulanz-Flugzeug nach Deutschland, der unseres Wissens nach ca. 90.000 Euro gekostet hat.

Beispiele für einzelne Kostenblöcke erfährst du in unserem Video:

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Welche Auslandskrankenversicherung hatten wir?

Wir waren zum Unfallzeitpunkt bei der Envivas im Ausland versichert. Die Envivas ist die Auslandskrankenversicherung der Techniker Krankenkasse (TK) und kann daher nur von TK-Versicherten abgeschlossen werden. Mit gerade einmal 89 Cent pro Tag und Person (ohne USA und Kanada, für Menschen unter 65 Jahren) ist sie dabei sehr günstig. Du kannst die Envivas Auslandskrankenversicherung für maximal ein Jahr abschließen und benötigst hierfür einen Wohnsitz in Deutschland.

Da wir mit der Envivas durchweg positive Erfahrungen gemacht haben, können wir sie uneingeschränkt weiterempfehlen. Die Mitarbeiter der Versicherung haben sich während unseres Krankenhausaufenthaltes um alle organisatorischen Fragen gekümmert und zusätzlich noch deutsche Ärzte für eine Zweit- und Drittmeinung konsultiert. Unsere Familie und wir standen zudem täglich im Austausch mit den Mitarbeitern der Auslandskrankenversicherung.

Falls du nicht bei der TK versichert bist, kannst du die Envivas Auslandskrankenversicherung jedoch nicht abschließen. In diesem Fall empfehlen wir dir die Auslandskrankenversicherung der Hanse Merkur. Von Freunden wissen wir, dass auch die Hanse Merkur im Ernstfall sehr gut hilft und auch die Kostenübernahme ohne Probleme erfolgt.

Zudem kannst du natürlich auch andere Auslandskrankenversicherungen nutzen, sofern du hier Empfehlungen oder gute Konditionen findest. Wichtig ist aus unserer Sicht vor allem, dass du eine Auslandskrankenversicherung für deine Thailand Reise abschließt und diese Auslandskrankenversicherung auch die Kosten für einen Rücktransport abdeckt.

Ambulanz-Flugzeug Chiang Mai Airport
Blick aus dem Krankenwagen auf das Ambulanz-Flugzeug, das uns von Chiang Mai nach Deutschland geflogen hat
Ambulanz-Flugzeug
Nach unserem Unfall in Thailand wurden wir im Ambulanz-Flugzeug zurück nach Deutschland geflogen. Hier siehst du einen Teil des Flugzeugs von innen.

Krankenhaus Thailand – Unser Fazit nach 19 Tagen

Wenn du eine Auslandskrankenversicherung abgeschlossen hast, wird ein Krankenhausaufenthalt in Thailand für dich vermutlich in einer internationalen Privatklinik stattfinden. Da die privaten Kliniken in der Regel besser und moderner ausgestattet sind, ist dies ein wichtiger Aspekt. Zudem sprechen die Ärzte und einige Krankenschwestern in internationalen Privatkliniken auch Englisch, was für die Verständigung wichtig ist.

Auch wenn ein Krankenhausaufenthalt nie schön ist, können wir dennoch sagen, dass wir von den Krankenhäusern in Thailand positiv überrascht waren. Die Operationserfolge sind sehr gut gelungen und werden von den deutschen Ärzten durchweg gelobt. Auch in Hinblick auf den Komfort und die Behandlung im Krankenhaus haben wir gute Erfahrungen gemacht.

Sofern du spezielle Fragen an uns hast, kannst du hierfür gerne die Kommentarfunktion unter dem Beitrag nutzen. Falls du selbst schon Erfahrungen mit einem Krankenhaus in Thailand gemacht hast, freuen wir uns sehr, wenn du deine Erfahrungswerte mit uns teilst. Hast du ebenfalls gute Erfahrungen gemacht oder leider eher schlechte? In welchem thailändischen Krankenhaus wurdest du behandelt? Schreibe uns deine Geschichte gerne in die Kommentarfelder.

Wir hoffen, dass dir unser Erfahrungsbericht zum Krankenhausaufenthalt weitergeholfen und gefallen hat. Und wir hoffen natürlich, dass du selbst niemals in die Situation kommst, ein thailändisches Krankenhaus zu benötigen.

Alles Liebe und gute Gesundheit

Jenny & Christian

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16 Responses

  1. Mic
    | Antworten

    Hallo zusammen, zum Glück habt ihr alles gut überstanden, ich frage mich nach dem lesen des eintrags was denn mit dem pickup fahrer passiert ist? Der ist ja an allem schuld? Gestern ist meine tochter, 12 jahre alt, in ubon von einem auto angefahren worden und hat beide beine gebrochen, wurde auch sogleich 4 stunden lang opperiert. Die tochter hat ne thailändischenkrankenversicherung aber ich gehe eher von aus das der unfallverursacher für sämtliche kosten aufkommen muss, habt ihr euch mit diesem thema auch befasst bei eurem pickup fahrer?

    Lg
    Mic

    • unaufschiebbar.de
      | Antworten

      Hallo lieber Mic,
      oh je, das tut uns sehr leid! Dann wünschen wir deiner Tochter gute Besserung und alles Gute! Aus unserer Erfahrung ist sie in einer thailändischen Klinik auf jeden Fall in guten Händen. Solange es „nur“ bei Brüchen bleibt, heilen sie ja zum Glück wieder. Wir drücken alle Daumen!
      In unserem Fall hatte der Pickup Fahrer die Schuld damals eingestanden. Er kam 3 Tage nach dem Unfall mit der Polizei ins Krankenhaus (sobald wir von der Intensivstation herunter waren). Da sowohl die Polizei wie auch der Fahrer kein Englisch konnten, hatte uns das Krankenhaus-Personal netterweise bei der Übersetzung geholfen. Wir mussten dann die Unfallfotos unterschreiben und auch ein Dokument auf Thai. Dabei mussten wir einfach auf das vertrauen, was das Krankenhaus-Personal uns übersetzt hatte.
      Da wir eine Auslandskrankenversicherung hatten, kam sie für alle Kosten auf. Somit war es nicht nötig, dass der Pickup Fahrer etwas bezahlen musste. Die Versicherung hatte im Nachhinein dann versucht, sich Geld vom Fahrer zurück zu holen, aber daraus ist unserer Kenntnis nach nichts geworden. Die Thailänder sind ja in der Regel nicht versichert und haben auch keine großen Ersparnisse. Daher ist hier meist nicht viel zu holen. Wir hatten auch mal mit einem Anwalt gesprochen, der aufs thailändische Recht spezialisiert ist. Er sagte, die Aussichten auf Schadensersatz stehen auch sehr schlecht. Die meisten gehen bei einem Verfahren dann wohl in die Privatinsolvenz.
      Der Pickup Fahrer ist aber immerhin für die Reparatur unseres Rollers aufgekommen. Der hatte ja einen Totalschaden. Wir haben netterweise sogar die Kaution vom Rollervermieter zurück erhalten. Normalerweise sind die Unfallverursacher in Thailand aber wohl dazu verpflichtet, für alle Kosten aufzukommen und sich auch um das Unfallopfer zu kümmern. So hören wir es zumindest immer wieder von den Thais, die uns aufgrund der bleibenden Fußlähmung bei Christian immer wieder auf den Unfall ansprechen (wir sind aktuell wieder in Phuket).
      Liebe Grüße und alles Liebe und Gute für deine Tochter!
      Jenny & Christian

  2. Richard Doring
    | Antworten

    Hallo Jenny und Christian,
    besten Dank fuer euren Bericht und alle guten Wuensche fuer euch beide.
    Am 9. Januar 2018 wurde mir als Notfalloperation im staatlichen Vachira Hospital in Phuket, Thailand, in der Herzabteilung ein Stent gesetzt.
    Von Anfang bis Ende lief alles ganz hervorragend ab. 30 Stunden nach Eintreffen konnte ich das Krankenhaus verlassen.
    Die Operation kostete insgesamt 320000 Baht, von denen ich 120000 Baht selbst bezahlte. Im privaten Bangkok Phuket Hospital haette dieselbe Operation, vom selben Herzspezialisten ausgefuehrt, ca. 800000 Baht gekostet.
    Ich kann die Herzabteilung des Vachira Hospitals nur in den hoechsten Toenen loben.
    Ich bekam anschliessend 5 Standardmedikamente verordnet, die ich nun lebenslang einnehmen sollte, u.a. ein Statin und einen Betablocker. Nach 2 Monaten fing ich an, mich im Internet ueber diese Medikamente zu informieren, was dazu fuehrte, dass ich sie sukzessive absetzte und durch alternative Naturmedizin ersetzte, i.b. Kraeuter, Gemuese, Fruechte, Beeren, Wurzeln, Nuesse und Pilze. Im Bangkok Phuket Hospital machte ich im Maerz einen Gesundheits-Check, der mir anhand von 27 Messwerten ausser etwas Bluthochdruck und leicht erhoehten Cholesterinwerten (aber erstklassigem CRP Wert) eine exzellente Gesundheit bescheinigte.
    Erst Ende Juli wagte ich, meinen Arzt ueber das Absetzen zu informieren. Zu meinem grossen Erstaunen beglueckwuenschte er mich dazu, dass ich meine Gesundheit in die eigenen Haende nehme und verschob meinen naechsten Check um 3 Monate.
    Meine Thai Haushaelterin versorgt mich mit gesunder Nahrung und ich treibe etwas Sport. Ich hoffe, meine Herzprobleme damit in den Griff zu bekommen und noch lange in Thailand zu leben.
    Ich bin 70 Jahre alt.
    Alles Gute fuer euch beide.

    • Hallo lieber Richard,
      vielen lieben Dank für deinen Kommentar und die guten Wünsche! Auch wir wünschen dir natürlich nur das Beste und noch ein ganz langes Leben trotz der Herzprobleme im schönen Thailand 🙂
      Deine Erfahrungen sind sehr wertvoll. Vielen Dank, dass du diese hier geteilt hast. Alles Gute für dich!!
      Liebe Grüße
      Jenny & Christian

  3. Markus
    | Antworten

    Wichtig bei der Frage der Auslandsreisekrankenversicherung ist zu erläutern, dass es 2 Arten davon gibt.
    Eine mit einer alten Formulierung und eine mit einer neueren besseren Formulierung.

    Formulierung alt:
    Wir übernehmen die Kosten für einen medizinisch notwendigen Rücktransport und organisieren diesen.

    Formulierung neu:
    Wir übernehmen die Kosten für einen medizinisch hilfreichen und vertretbaren Rücktransport und organisieren diesen.

    Vorfall: Thailand Rollerunfall, mit einem Fuß im Schlamm der nach Regengüssen die Straße bedeckte steckengeblieben, weil der Fahrer dachte, er könnte mit den Füßen bremsen.
    Folge Bruch des rechten Wadenbeins direkt über dem Gelenk.

    Geplante Rückreise war 3 Tage später.

    Der Betroffene hatte 2 Reise-Krankenversicherungen, eine alte und eine neue.

    Während die erste den Rücktransport ablehnte, weil man dass auch in Thailand operieren kann,
    hat die zweite neuere Versicherung entschieden für ihn und seine Frau die alten Flüge zu stornieren und
    beide mit Business-Class nach Deutschland zu fliegen. An einen anderen Flughafen als der Start-Flughafen.
    Dort wartete bereits ein VW-Multivan wo er den Fuß hochlegen konnte und er wurde bis nach Hause gefahren.
    Gleichzeitig übernahm die Autoversicherung den Rücktransport des Autos nach Hause, weil es dort einen Passus gab: „Rückholung des Fahrzeugs nach Ausfall des Fahrers“.
    Nahezu zeitgleich kamen beide zu Hause an. Der Fuß musste erst 5 Tage abschwellen und wurde dann im nah gelegenen Krankenhaus, deren Chefarzt der Betroffene noch kannte operiert.
    Kosten ca. 5.000,00 € + Fahrzeugrückholung.
    Man kann nur jedem empfehlen die bestehenden Versicherungen zu prüfen und auf die neuere Formulierung anzupassen, oder wo anders abzuschließen.

    Hier war es die Allianz, die im Rahmen eines Versicherungspakets der Kreditkarte der Commerzbank diese neue Formulierung hatte.

    • Hallo Markus,
      vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar und die Tipps! Wenn es Versicherungen mit der neuen Formulierung gibt, ist das natürlich noch viel besser! Obwohl wir wirklich sagen müssen, dass die Krankenhaus-Versorgung in Thailand top war! Wir würden uns dort jederzeit wieder operieren lassen, sofern es notwendig ist. Dennoch ist der Rücktransport ins Heimatland für viele natürlich die 1. Wahl 🙂
      Danke dir und liebe Grüße
      Jenny & Christian

  4. Wolfgang
    | Antworten

    Hallo Jenny und Christian,
    Oh Mann! Das tut mir so leid was Euch passiert ist. Ich lebe selbst in Chiang Mai und erlebe fast täglich solche bekloppten Pickupfahrer. Hier muß man immer damit rechnen, daß plötzlich einer ausschehrt. Ich wünsche weiter schnelle Genesung und nur das allerbeste für Eure Zukunft – Viele Grüße Wolfgang

    • Hallo lieber Wolfgang,
      vielen lieben Dank für deinen Kommentar und die lieben Worte! Uns geht es mittlerweile zum Glück schon besser. Allerdings hat Christian leider eine bleibende Fußlähmung vom Unfall davon getragen… Trotzdem hatten wir viel Glück im Unglück!
      Chiang Mai ist wirklich ein schöner Fleck auf der Erde 🙂 Dort dauerhaft zu leben ist bestimmt toll!
      Liebe Grüße nach Chiang Mai
      Jenny & Christian

  5. Rica
    | Antworten

    Ihr ärmsten, da hat es euch ja aufs übelste unverschuldet erwischt 😫
    Eure hohe Meinung von thailändischen Krankenhäusern kann ich nur bestätigen. Hatte letztes Jahr das „Vergnügen“ für 6 Tage ins Bangkok Hospital phitsanoluk einziehen zu müssen wegen hochfieberhaften Infekt, der 4x täglich eine i.v. Gabe von Antibiotika nötig machte.
    Selbst dort außerhalb der Touristenszene ausreichend gut englischsprachigen Mitarbeiter auf allen Ebenen, super Versorgung und ich weiß, wovon ich rede, bin aus der Branche 😉
    Davon sind deutsche Kliniken Lichtjahre entfernt. Auch ich war zu jeder Zeit umfassend informiert und versorgt und die Kommunikation mit der AuslandsKV funktionierte auch sehr gut, ich habe vorgelegt und dann zurück erstattet bekommen, war von mir so gewollt, direktabrechnung wäre auch möglich gewesen, Kostenzusage lag zügig vor. Meine 6 Tage haben 900 € umgerechnet gekostet inklusive der Unterbringung meines Mannes bei mir im Zimmer

    • Jenny
      | Antworten

      Hallo liebe Rica,
      vielen lieben Dank fürs Teilen deiner Erfahrungen! Es freut uns sehr, dass du auch so positive Erfahrungen mit den thailändischen Krankenhäusern gemacht hast. Auch wenn man auf diese Erfahrung natürlich trotzdem lieber verzichten würde…
      Dass dein Mann mit bei dir im Zimmer „wohnen“ durfte, ist ja auch super. In einer solchen Situation finden wir es wirklich sehr hilfreich, wenn der Partner die ganze Zeit da sein kann. Auch das ist in deutschen Krankenhäusern aus unserer Erfahrung leider nicht so einfach möglich. Thailand bietet da echt viele, gute Möglichkeiten.
      Wir hoffen trotzdem, dass wir alle dies nicht noch einmal testen müssen 😉
      Liebe Grüße
      Jenny & Christian

  6. Peter
    | Antworten

    Hallo ihr beiden,
    danke für diesen tollen Bericht aus meinen Lieblingsreiseland Thailand und weiterhin gute Besserung!
    Euer Erlebnis kann ich gut nachvollziehen: 1985 hatte ich einen selbstverschuldeten Überschlagunfall in Namibia. Da ich nicht angeschnallt war, flog ich aus dem Auto. Das Ergebnis war Schlüsselbein-, Handgelenk- und Beckenbruch. Heute zu 99,5 % ausgeheilt :-))) Nach der sehr guten Versorgung vor Ort für damals 20 DM pro Tag bin ich dummerweise mit der Linienmaschine zurück nach Deutschland in die vergleichsweise sehr schlechte deutsche Krankenhausversorgung gewechselt. Man hat halt Illusionen 😉
    So habe ich schmerzhaft gelernt sich an die Verkehrsregeln zu halten und hatte seither keinen Verkehrsunfall mehr.

    So kann ich Euch heute mit meinem Wissen über die Schulmedizin helfen:
    Super bei der Diagnostik und Notfallversorgung.
    Gut bei akuten Krankheiten.
    Mangelhaft bei chronischen Krankheiten (wären ja sonst längst geheilt).

    Deswegen mein Rat an Euch: die Schulmedizin wird Euch nicht voll heilen, schaut rechtzeitig nach Alternativen! Meine persönliche Empfehlung:
    Die Biokybernetik nach Smit:
    biokybernetik-smit.com

    Die germanische Heilkunde (besser formuliert wäre biologisches Heilwissen):
    germanische-heilkunde.at/fuenf-biologische-naturgesetze.html

    Es gibt viel zu lernen, der Lohn ist die Erkenntnis:
    Alles was degeneriert, kann auch regenerieren!!!

    Liebe Grüße und gute Besserung
    Peter

    • Jenny
      | Antworten

      Hallo lieber Peter,
      vielen Dank für deinen Kommentar, die Tipps und deine guten Wünsche. Schön zu lesen, dass die gesundheitliche Versorgung in Namibia auch so gut war. Und das sogar schon 1985! Es ist beruhigend und gut zu wissen, dass die Krankenhäuser auch in Afrika einen guten Standard bieten.
      Deine Tipps zur Biokybernetik und germanischen Heilkunde schauen wir uns sehr gerne an. Bei Christian kommen wir mit der Schulmedizin aktuell leider auch nicht so recht weiter, daher sind die Tipps super. Vielen Dank dafür! 🙂
      Liebe Grüße
      Jenny & Christian

  7. Florian
    | Antworten

    Wow, krasse Sache. Hoffe es geht euch wieder wie vor dem Unfall und ihr habt auch keine Angst vorm Reisen bekommen. Ein gesunder Respekt vorm Rollerfahren wiederum schadet vielleicht nicht.

    Der Text ist wirklich sehr informativ und bestätigt die positiven Erfahrungen meiner kurzen ambulanten Krankenhausbesuche in Thailand.

    Grüssle aus Bangkok

    • Jenny
      | Antworten

      Hallo lieber Florian,
      vielen Dank für deinen Kommentar. Es geht uns auf jeden Fall besser, aber einige Folgeschäden sind leider da. Christians Fuß ist seit dem Unfall gelähmt, aber wir hoffen noch, dass es evtl. wieder besser wird.
      Gut zu hören, dass du ebenfalls positive Erfahrungen gemacht hast. Danke fürs Teilen! Und ja absolut, ein gesunder Respekt vorm Roller fahren schadet definitiv nicht 😉
      Liebe Grüße nach Bangkok
      Jenny & Christian

  8. Natalie
    | Antworten

    Hallo ihr beiden,
    danke für diesen tollen Bericht und weiterhin gute Besserung! Verfolge euch auch bei Instagram und weiß daher, dass ihr noch nicht wieder komplett fit seid… Alles Gute weiterhin.
    Eine Frage habe ich aber noch: Wie war das denn mit dem Visum bei euch? Musstet ihr das verlängern oder ward ihr noch in der Frist?
    Liebe Grüße und gute Besserung
    Natalie

    • Jenny
      | Antworten

      Hallo liebe Natalie,
      erst mal vielen lieben Dank an dich! Ja, die Genesungswünsche kann vor allem Christian aktuell noch gut gebrauchen. Aber wir hoffen das Beste! 🙂
      Das Visum ist tatsächlich während unserer Zeit im Krankenhaus abgelaufen. Wir hatten das kostenlose 30 Tage Visum schon einmal verlängert, aber die insgesamt 60 Tage waren dann trotzdem noch während unseres Krankenhausaufenthalts abgelaufen. Daher haben Mitarbeiter des Chiang Mai RAM Hospitals das Visum netterweise für uns beide verlängert. Da wir aus medizinischen Gründen länger bleiben mussten, ging das wohl problemlos. Sie mussten dafür im Krankenhaus nur ein Foto von uns machen und natürlich unsere Reisepässe mitnehmen. Die haben wir dann mit dem verlängerten Visum zurückerhalten.
      Kosten hatten wir dadurch übrigens keine, da auch dies über die Auslandskrankenversicherung abgedeckt war.
      Liebe Grüße
      Jenny & Christian

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