Yangon in Myanmar – Top 8 Sehenswürdigkeiten für 1 Tag im ehemaligen Rangun

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Bis 2005 war Yangon einmal die Hauptstadt von Myanmar. Obwohl sich das politische Zentrum des Landes nun offiziell in Naypyidaw befindet, ist Yangon immer noch eine Art Hauptstadt der Herzen. Denn hier leben mit ca. 5,2 Millionen Einwohnern auch die meisten Menschen des Landes. Oftmals wird die Stadt übrigens auch noch Rangun genannt. Dies ist der ehemalige Name von Yangon, der bis zum 18. Juni 1989 galt. Am selben Tag wurde das Land übrigens auch von Birma in Myanmar umbenannt.

In Myanmar gibt es derzeit nur zwei Flughäfen, die internationale Flugverbindungen anbieten. Dies ist neben Yangon nur noch Mandalay. Daher starten oder beenden viele Reisende ihre Route im ehemaligen Rangun. Der internationale Flughafen „Rangun International Airport“ (RGN) befindet sich etwas außerhalb. Ins Stadtzentrum benötigst du mit dem Taxi je nach Verkehrslage zwischen 30 und 90 Minuten. Denn oftmals sind die Straßen von Yangon so voll, dass du dich nur im Schritttempo fortbewegen kannst. Hinzu kommen leider viele Abgase, die insgesamt für eine sehr schlechte Luft in der Stadt sorgen.

Eigentlich kann man Yangon so zusammenfassen: Laut, voll und stickig. Und auch nicht unbedingt schön. Dennoch versprüht die ehemalige Hauptstadt auch einen gewissen Charme und bietet dir interessante Sehenswürdigkeiten. Vor allem die große Shwedagon Pagode – das Wahrzeichen Myanmars – ist definitiv einen Ausflug wert. Was du an einem Tag in Yangon anschauen solltest, zeigen wir dir in diesem Beitrag.

Wenn du Yangon nicht auf eigene Faust erkunden möchtest, kannst du für kleines Geld übrigens auch einen englischsprachigen Guide buchen. Der Vorteil hierbei ist aus unserer Sicht vor allem, dass du dann auch Erklärungen zu den buddhistischen Bräuchen und Ritualen in den Pagoden erhältst. Zudem erfolgt der Transfer in einem klimatisierten Auto, in dem du dich auch anschnallen kannst (anders als meistens in den Taxis) ;-) Eine halbtägige, private Stadtrundfahrt kannst du z.B. Anzeigeüber GetYourGuide für ca. 25 Euro pro Person buchen.

Yangon Myanmar Wahrzeichen Shwedagon Pagode
Die Shwedagon Pagode ist das Wahrzeichen von Myanmar und daher eine Art Pflichtbesuch während deines Aufenthalts in Yangon

1 Tag in Yangon: Diese Sehenswürdigkeiten erwarten dich

Wenn dir ein voller Tag (2 Nächte) in Yangon zur Verfügung steht, kannst du die wichtigsten Sehenswürdigkeiten auf jeden Fall schaffen. Um dann nicht allzu viel Zeit mit dem Transfer zu verlieren, empfehlen wir dir ein zentral gelegenes Hotel nahe der Shwedagon Pagode. Gute Unterkünfte sind z.B. das AnzeigeBodhi Nava Boutique Hostel & Café (1 Stern, ca. 32 Euro pro Nacht im Doppelzimmer) und das AnzeigeHotel Shwe Yee (3 Sterne, ca. 36 Euro pro Nacht im Doppelzimmer mit Frühstück).

Die Fortbewegung in Yangon erfolgt dann übrigens größtenteils mit Taxis. Die Stadt ist voll von Taxifahrern, sodass du hier überhaupt keine Probleme haben wirst, einen Fahrer zu finden. Pro Strecke zahlst du je nach Entfernung meist zwischen 2.500 und 6.000 Kyat (ca. 1,46 bis 3,50 Euro, Stand März 2019). Kleinere Distanzen kannst du natürlich auch zu Fuß zurücklegen. Du solltest jedoch wissen, dass es mit 30 bis 37 Grad Celsius tagsüber recht warm in der Stadt wird.

Stop 1: Sule Pagode

Am Morgen empfehlen wir dir zunächst ein Taxi zur Sule Pagode zu nehmen. Start deiner Tagestour sollte am besten nach dem Frühstück gegen 9 Uhr sein. Die Sule Pagode ist nach der Shwedagon Pagode der zweit wichtigste Tempel der Stadt. Die Pagode befindet sich auf einem großen Kreisverkehr. Von den umherfahrenden Autos merkst du aber nichts mehr, wenn du die Pagode einmal betreten hast.

Wie in allen Pagoden in Myanmar, musst du auch an der Sule Pagode zunächst deine Schuhe und Strümpfe ausziehen. Einige Treppenstufen führen dich dann hinauf zur Pagode. Hier kannst du einmal herumlaufen und dabei die verschiedenen Buddha Figuren aus der Nähe anschauen. Die Gläubigen übergießen den ihnen zugeordneten Buddha insgesamt 5 Mal mit einem Kelch voll Wasser. Welche Buddha Figur sie dazu auswählen, hängt davon ab, an welchem Wochentag sie geboren wurden.

Als Tourist kannst du ebenfalls dieses religiöse Ritual mitmachen. Es soll dir vor allem Glück und Zufriedenheit in deinem Leben bringen. Um herauszufinden, an welchem Wochentag deine Geburt stattgefunden hat, helfen dir z.B. Internetseiten wie diese. Welcher Buddha welchem Wochentag zugeordnet ist, erkennst du anhand der Schilder, die sich neben den Staturen befinden.

Gespräche in der Pagode

Aus unserer Erfahrung wirst du in der Sule Pagode zudem schnell von Einheimischen angesprochen. Sie kommen mit dir auf Englisch ins Gespräch und geben dir gerne einige Informationen zur Pagode und dem buddhistischen Glauben. Das Gespräch beginnt meist so, dass du nach deinem Herkunftsland gefragt wirst. Zudem sind die Einheimischen oft auch daran interessiert, ob es dir in Myanmar bisher gefällt.

Auch wir haben uns ca. 15 Minuten lang mit einem ehemaligen Mönch unterhalten. Er erklärte uns einiges über die Bräuche in der Pagode und half uns dabei, unseren Wochentags-Buddha zu finden. Am Ende des Gesprächs bat er uns dann um eine Spende für das Waisenhaus, in dem er arbeitet. Wir müssen zugeben, dass diese Spenden-Bitte etwas aufdringlich erfolgte. Er zeigte uns hierfür zunächst einige Bilder des Waisenhauses und schlug dann ein kleines Buch auf, in dem Spenden-Gelder in verschiedenen Währungen vorhanden waren. Unter anderem gab es hier auch einen 100 Euro Schein.

Wir entschlossen uns dazu, ihm eine Spende von 10.000 Kyat (ca. 5,75 Euro, Stand März 2019) zu geben, mit der er sichtlich unzufrieden war. Er drängte uns dann etwas unangenehm dazu, dass wir doch mehr geben sollten. Da wir bis zu diesem Punkt wohl den naiven Glauben hatten, dass sich ein ehemaliger Mönch nicht nur wegen des Geldes mit uns unterhält, waren wir danach dann in der Realität angekommen ;-)

Nach der Spende verabschiedete sich der Mönch dann auch schnell. Sofern du eine solche Begegnung lieber vermeiden möchtest, solltest du ein sich anbahnendes Gespräch in der Pagode am besten schnell wieder beenden. Um einige Informationen zum Buddhismus und zur Sule Pagode vor Ort zu erhalten, ist ein solches Gespräch aber durchaus hilfreich.

Informationen zur Sule Pagode im Überblick

Unaufschiebbar Logo Final klein transparentInformationen zur Sule Pagode
Eintritt (Stand März 2019)4.000 Kyat pro Person für Ausländer (ca. 2,34 Euro)
ÖffnungszeitenTäglich von 4 Uhr morgens bis 22 Uhr abends
AufenthaltsdauerCa. 30 bis 45 Minuten
Kleidungsordnung- Keine Schuhe und Socken
- Knie und Schultern müssen bedeckt sein
Koordinaten
(Google Maps)
Standort der Pagode aufrufen »

Stop 2: Kolonialhäuser in Yangon

Von der Sule Pagode aus kannst du fußläufig einige alte Kolonialhäuser erreichen. Hierzu gehst du vom Haupteingang der Sule Pagode zunächst ein kurzes Stück geradeaus. Zur linken Seite befindet sich dann direkt die Yangon City Hall. Hier ist das Rathaus der Stadt untergebracht. Auch das Yangon City Development Committee (YCDC) hat hier seinen Sitz.

Es handelt sich um ein gut restauriertes Kolonialhaus, das von außen schön anzusehen ist. Das Dach ist zudem mit Elementen der burmesischen Architektur ausgestattet. Das Rathaus ist Montags bis Freitags von 10 bis 16 Uhr geöffnet. In dieser Zeit kannst du das Rathaus auch von innen anschauen.


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Wenn du weiter gehst, siehst du vor dir dann die Immanuel Baptist Church. Hierbei handelt es sich um eine große, weiße Kirche, die im Stadtbild sehr auffällig ist. Sie wurde im Jahr 1885 erbaut, jedoch im 2. Weltkrieg teilweise zerstört. Daher ist ihr heutiges Erscheinungsbild überwiegend dem Wiederaufbau im Jahr 1952 zu verdanken.

Zu deiner rechten Seite befindet sich zudem der Maha Bandula Park. Wenn du nach dem Besuch der Sule Pagode zunächst etwas ausruhen möchtest, eignet sich der kleine Park hierfür sehr gut. Hier gibt es übrigens auch öffentliche Toiletten. Neben dem Park befinden sich auf der Maha Bandula Park Street dann weitere Kolonialhäuser. Du kannst die Außenfassaden von der Straße aus gut sehen und die nostalgische Atmosphäre der Stadt förmlich spüren.

Die wichtigsten Kolonialgebäude der Stadt

Ein besonders schönes Gebäude ist z.B. das Gericht „High Court“. Es wurde zwischen 1905 und 1911 erbaut. Es besteht aus rotem Backstein und ist mit gelben Elementen verziert. Besonders eindrucksvoll ist hier der Uhren-Turm, der ein wenig an Big Ben in London erinnert. Da es sich um ein Gerichts-Gebäude handelt, kannst du es leider nicht von innen anschauen.

Wenn du die Maha Bandula Park Street dann weiter entlang läufst, triffst du auf weitere, etwas zerfallenere Kolonialbauten. Aufgrund der Nostalgie, die diese alten Häuser versprühen, sind sie aus unserer Sicht besonders sehenswert. Du kannst sie allerdings nur von außen an der Straße anschauen. Die Maha Bandula Park Street mündet dann in die Strand Street. Hierbei handelt es sich um eine viel befahrene Hauptstraße. Um sie zu überqueren, führt eine Fußgängerbrücke hinüber. Von der Brücke aus hast du eine schöne Sicht auf einige Kolonialhäuser und einen tollen Foto-Spot.

An der Seite der Strand Street findest du zudem weitere Kolonialhäuser. Hier liegt z.B. das Custom House aus rotem Backstein, in dem heute eine Behörde untergebracht ist. Ein Stück weiter triffst du auf das bekannte 5 Sterne Hotel „The Strand“. Eine Übernachtung in diesem ehrwürdigen Hotel kostet ca. 220 Euro im Doppelzimmer. Wenn dir dies zu teuer ist, kannst du das Hotel aber auch anderweitig von innen anschauen.

Es verfügt nämlich über ein Café, das auch für Nicht-Hotelgäste zugänglich ist. Das Preisniveau des „The Strand Cafés“ ist allerdings ebenfalls gehoben. Für einen Kaffee kannst du hier ca. 4 Euro kalkulieren. Geöffnet ist das Café täglich zwischen 6:30 und 22:00 Uhr. Das Hotel sowie das Café wurden aufwendig restauriert und sind sehr luxuriös. Daher ist ein Besuch hier durchaus lohnenswert. Bilder vom Innenbereich des Hotels und Cafés kannst du z.B. Anzeigebei Booking anschauen.

Führung durch „The Secretariat“ (Minister’s Building)

Das Minister’s Building hat eine besonders hohe Bedeutung für Yangon und ganz Myanmar. Denn hier verbrachte einst der burmesische Unabhängigkeitskämpfer Aung San seine Arbeitstage. Der heutige Nationalheld Myanmars trug durch verschiedene Verträge maßgeblich dazu bei, dass Myanmar am 4. Januar 1948 die Unabhängigkeit von Großbritannien erreichen konnte. Leider erlebte er dies selbst jedoch nicht mehr mit.

Denn am 19. Juli 1947 wurde er gemeinsam mit 6 seiner Parteimitglieder während einer Kabinettssitzung im Minister’s Building erschossen. In Gedenken an Aung San ist der 19. Juli heute ein Feiertag in Myanmar und wird als „Tag der burmesischen Märtyrer“ begangen. Obwohl das Minister’s Building derzeit renoviert wird, kannst du es im Rahmen einer Führung anschauen.

Die Eintrittsgebühr beträgt 6 US-Dollar pro Person (ca. 5,27 Euro, Stand März 2019). Es ist täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Das Gebäude ist von außen wie von innen sehr sehenswert. Es wurde im Jahr 1902 fertiggestellt und soll nach den Renovierungsarbeiten ein Museum beherbergen. Die Renovierung wurde nötig, da 2 der insgesamt 4 Türme des Gebäudes bei einem Erdbeben in den 1930-er Jahren eingestürzt sind.

Die Geschichte der Kolonialhäuser und Route

Die Kolonialhäuser stammen übrigens aus der Zeit, als Myanmar noch unter britischer Herrschaft war. Großbritannien eroberte Myanmar in der Vergangenheit insgesamt 2 Mal. Die erste Herrschaft dauerte von 1824 bis 1826 nur 2 Jahre. Später fiel Rangun ab dem Jahr 1852 dann nochmals unter britische Herrschaft. Die Unabhängigkeit von Großbritannien konnte erst im Jahr 1948 erzielt werden.

Die Kolonialhäuser der damaligen Herrschaft verleihen Yangon heute ein besonders außergewöhnliches Erscheinungsbild. Neben den Kolonialhäuser findest du heute auch noch einige Teehäuser in der Stadt, die an vergangene Zeiten erinnern. Um alle aufgeführten Kolonialhäuser zu sehen, empfehlen wir dir folgende Route:

Wenn du auch das Minister’s Building besichtigen möchtest, beträgt der Fußweg insgesamt knapp 2 Kilometer. Wenn du „nur“ von der Sule Pagode zum Strand Hotel gehst, läufst du ca. 900 Meter.

Stop 3: Bogyoke Aung San Market

Nachdem du die Kolonialhäuser angeschaut hast, wartet ein traditioneller Markt in Yangon auf dich: Der Bogyoke Aung San Market. Sofern du zum Minister’s Building gegangen bist, kannst du von hier aus auch zum Markt laufen. Die Entfernung beträgt ca. 1,7 Kilometer. Angenehmer ist es aufgrund der Wärme jedoch, ein Taxi hierher zu nehmen.

Auf dem Bogyoke Aung San Market kannst du vor allem Edelsteine und Kristalle, Kleidung und Souvenirs erwerben. Die Preise sind mittlerweile allerdings an Touristen angepasst, sodass du hier eher keine Schnäppchen machst. Dennoch ist der Markt interessant anzusehen. An den Kleidungsständen siehst du tatsächlich auch Näherinnen sitzen, die auf Wunsch auch Maßanfertigungen für dich nähen. Der gesamte Markt ist zudem überdacht, sodass du hier vor der Sonne Yangons geschützt bist.

Im Außenbereich des Marktes findest du zudem einige Essensstände. Wenn du nach klassischem Street-Food suchst, bist du hier an der richtigen Adresse. Sofern du eher internationale Speisen suchst, kannst du auch im benachbarten Einkaufszentrum essen. Vom Bogyoke Aung San Market führt eine Fußgängerbrücke direkt hinüber ins klimatisierte Shopping-Center.

Unaufschiebbar Logo Final klein transparentInformationen zum Bogyoke Aung San Market
EintrittFrei
ÖffnungszeitenTäglich von 10:30 bis 17:00 Uhr
AufenthaltsdauerCa. 30 bis 60 Minuten
Koordinaten
(Google Maps)
Standort des Marktes aufrufen »

Stop 4: Chauk Htat Kyi Pagode

Als nächsten Stop empfehlen wir dir die Chauk Htat Kyi Pagode in Yangon. Vom Bogyoke Aung San Market solltest du am besten ein Taxi hierher nehmen. Die Entfernung beträgt ca. 5,3 Kilometer, sodass du etwa 30 Minuten Fahrtzeit im trubeligen Yangon einplanen solltest. Die Chauk Htat Kyi Pagode ist dabei keine Pagode im klassischen Sinn. Es handelt sich vielmehr um eine große, liegende Buddha Figur in einer Art Halle. Bislang ist die Chauk Htat Kyi Pagode touristisch noch nicht stark erschlossen und kann sogar kostenfrei besichtigt werden (Stand März 2019).

Die Buddha Figur ist 65 Meter lang und 16 Meter hoch. Die ursprüngliche Buddha Statur stammt bereits aus dem Jahr 1907. Im Jahr 1966 wurde sie dann umfangreich erneuert und um 5 Meter verlängert. Da sie sehr gut gepflegt wird, wirkt sie auch heute noch wie neu. Als wir vor Ort waren, arbeiteten gerade einige Mönche an der Reinigung und weiteren Verschönerung der Statur.

Du kannst einmal um die Statur herumlaufen und dabei auch die großen Füße des liegenden Buddhas anschauen. An den Fußsohlen befinden sich 108 Segmente, die in rot und gold die verschiedenen Eigenschaften des Buddhas darstellen. An den Seiten befinden sich zudem kleinere Buddha Figuren und Wandmalereien. Natürlich findest du in der Pagode auch die 8 Wochentags-Buddhas, die von den Einheimischen zum Gebet aufgesucht werden.

Unaufschiebbar Logo Final klein transparentInformationen zur Chauk Htat Kyi Pagode
EintrittFrei
ÖffnungszeitenTäglich von 6 bis 20 Uhr
AufenthaltsdauerCa. 30 Minuten
Kleidungsordnung- Keine Schuhe und Socken
- Knie und Schultern müssen bedeckt sein
Koordinaten
(Google Maps)
Standort der Pagode aufrufen »

Stop 5: Ngar Htat Gyi Pagode

Nicht weit von der Chauk Htat Kyi Pagode entfernt findest du eine weitere, sehenswerte Tempelanlage. Die Ngar Htat Gyi Pagode ist nur ca. 700 Meter entfernt, sodass du hier zu Fuß hingehen kannst. Bei unserem Besuch der Pagode waren etwas mehr Touristen vor Ort als noch in der Chauk Htat Kyi Pagode. Daher scheint diese Pagode etwas bekannter zu sein, was aber auch eine Momentaufnahme gewesen sein kann.

Der Name Ngar Htat Gyi bedeutet wörtlich übersetzt soviel wie „5-schichtige Dächer“. Dieser Name bezieht sich auf die Struktur der Pagode, die aus einem ausgefallenen Dach besteht. Sehenswert ist im Inneren der Pagode aber vor allem die große, sitzende Buddha Figur. Sie ist ca. 14 Meter hoch und wird auch 5-stöckiger Buddha genannt. Sie soll etwa im Jahr 1900 errichtet worden sein. Auch dieser Buddha Figur sieht man ihr Alter jedoch nicht an. Denn sie ist sehr gepflegt und wirkt fast wie neu.

Der sitzende Buddha befindet sich in einem Pavillion aus Eisen, den du von zwei Seiten aus über Treppengänge erreichen kannst. Er gehört zum Ashay Tawya-Kloster. Um den sitzenden Buddha herum befinden sich zudem die 8 Wochentags-Buddhas. An den Außenseiten kannst du darüberhinaus verschiedene Szenen aus dem Leben des Buddhas in Form von Bildern und Figuren sehen.

Unaufschiebbar Logo Final klein transparentInformationen zur Ngar Htat Gyi Pagode
EintrittFrei
ÖffnungszeitenTäglich von 6 bis 20 Uhr
AufenthaltsdauerCa. 30 Minuten
Kleidungsordnung- Keine Schuhe und Socken
- Knie und Schultern müssen bedeckt sein
Koordinaten
(Google Maps)
Standort der Pagode aufrufen »

Stop 6: Koehtatkyee Buddha Image

Das Koehtatkyee Buddha Image ähnelt optisch ein wenig der Chauk Htat Kyi Pagode. Denn auch hierbei handelt es sich um eine sitzende Buddha Figur. Allerdings unterscheiden sich die Details doch deutlich und das Koehtatkyee Buddha Image ist vergleichsweise deutlich weniger besucht. Als wir nachmittags vor Ort waren, sind wir hier die einzigen Touristen gewesen. Daher war dies ein besonders authentischer Besuch.

Das Koehtatkyee Buddha Image liegt allerdings ein Stück weiter außerhalb des Stadtzentrums. Von der Chauk Htat Kyi Pagode solltest du am besten ein Taxi hierher nehmen. Die Entfernung beträgt knapp 6 Kilometer, für die du je nach Verkehrslage zwischen 20 und 30 Minuten Fahrtzeit einplanen solltest.

Beeindruckend ist in der Pagode vor allem die große, sitzende Buddha Statur. Wir schätzen sie auf ca. 10 bis 12 Meter Höhe. Als wir vor Ort waren, sang ein Mönch über Mikrofone unentwegt ein Gebet. Die einheimischen Gläubigen knieten vor der großen Buddha Figur zum Beten nieder. Du kannst dann auch einmal um die Buddha Figur herumlaufen. Hier gibt es noch einige kleinere Buddha Figuren und auch einen kleinen Außenbereich.

Unaufschiebbar Logo Final klein transparent
Informationen zum Koehtatkyee Buddha Image
EintrittFrei
ÖffnungszeitenTäglich von 6 bis 20 Uhr
AufenthaltsdauerCa. 30 Minuten
Kleidungsordnung- Keine Schuhe und Socken
- Knie und Schultern müssen bedeckt sein
Koordinaten
(Google Maps)
Standort der Buddha Figur aufrufen »

Stop 7: People’s Park und Flugzeug-Wracks

Wenn dir noch Zeit bleibt, kannst du deinen Tag in Yangon im People’s Park fortführen. Diesen Park haben wir durch Zufall entdeckt, als wir einfach nach etwas Grünfläche in der Stadt gesucht hatten. Vor dem Eingang zum People’s Park findest du zunächst 2 alte Flugzeug-Wracks. Sie stehen an der Seite des Parkplatzes und sind kostenfrei zugänglich. Zu unserer Überraschung interessiert sich jedoch kaum jemand für die Wracks. Wir fanden sie aber ziemlich cool und können dir einen kurzen Besuch daher empfehlen.

Im hinteren Teil der Wracks kannst du sogar ins Innere der Flugzeuge hinein schauen. Sie sind von innen komplett leer und alle Sitze und die Ausstattung wurden entfernt. Die Flugzeug-Wracks sind ein cooles Fotomotiv und mal eine schöne Abwechslung zu den vielen Pagoden in Yangon ;-)

People’s Park

Wenn du Lust hast, kannst du danach noch in den People’s Park hinein gehen. Die Eintrittsgebühr beträgt 300 Kyat pro Person (ca. 17 Cent, Stand März 2019). Im Park findest du dann neben einigen Grünanlagen auch einen Freizeitpark. Hier gibt es z.B. Achterbahnen, kleinere Fahrgeschäfte für Kinder und auch eine Wasserbahn. Wenn du auf einem Gerät mitfahren möchtest, kostet dies jedoch nochmals eine Extra-Gebühr. Du erhältst hierfür an den Kassen vor den Fahrgeschäften sogenannte Amusement Cards.

Da es ziemlich heiß in Yangon ist, haben wir uns für die Fahrt mit der Wasserbahn entschieden. Der Preis lag bei 2.000 Kyat pro Person (ca. 1,16 Euro, Stand März 2019). Ein Vergnügen, das man sich also durchaus mal leisten kann. Die Fahrt war tatsächlich ganz lustig und auch eine erfrischende Abwechslung. Denn wie bei Wasserbahnen üblich, wirst du natürlich auch ein wenig nass. Vor allem, wenn du vorne im Wagon sitzt ;-)

Wir waren auch tatsächlich die einzigen Touristen zwischen vielen Einheimischen im People’s Park. Daher waren wir hier durchaus eine kleine Attraktion und die Einheimischen haben uns um einige gemeinsame Fotos gebeten. Um in Kontakt mit den Bewohnern Yangons zu kommen, ist der People’s Park also gut geeignet.

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Informationen zum People's Park in Yangon
Eintritt (Stand März 2019)300 Kyat pro Person
ÖffnungszeitenTäglich von 7 bis 21 Uhr
AufenthaltsdauerCa. 1 Stunde
Koordinaten
(Google Maps)
Standort des People's Park aufrufen »

Stop 8: Shwedagon Pagode

Zum Abschluss des Tages wartet dann noch mal ein ganz besonderes Highlight auf dich. Die Shwedagon Pagode (auch Shwedagon Paya) ist nämlich nicht nur das Wahrzeichen von Yangon, sondern von ganz Myanmar. Und auch über die Landesgrenzen hinweg gilt die Shwedagon Pagode als eine der berühmtesten Stupas der Welt. Es handelt sich hierbei um eine 99 Meter hohe Stupa, die mit 60 Tonnen Gold besetzt ist. Sie steht auf einer großen Marmor-Plattform, die insgesamt 60.000 Quadratmeter groß ist.

Wir empfehlen dir, deinen Besuch hier am späten Nachmittag einzuplanen. Wenn du um ca. 17 Uhr bei der Pagode eintriffst, ist dies eine sehr gute Besuchszeit. Dann hüllt die untergehende Sonne die Pagode in ein besonders schönes Licht und es ist nicht mehr so heiß auf dem Gelände wie tagsüber. Zudem kommen am Abend zahlreiche Gläubige zum Gebet hierher. Sie zünden Kerzen an und tauchen die Pagode damit in eine besonders schöne Stimmung.

Da es in der Shwedagon Pagode viel zu sehen gibt, haben wir hierfür einen separaten Beitrag verfasst. Alle weiteren Informationen und die 3 besten Tipps erhältst du daher in unserem Detail-Beitrag zur Shwedagon Pagode.

Unaufschiebbar Logo Final klein transparentInformationen zur Shwedagon Pagode
Eintritt (Stand Februar 2019)10.000 Kyat pro Person für Ausländer (ca. 5,77 Euro)
Kinder unter 5 Jahren sowie Einwohner Myanmars haben freien Eintritt
ÖffnungszeitenTäglich von 4 Uhr morgens bis 22 Uhr abends (der letzte Einlass erfolgt um 21:45 Uhr)
Beste BesuchszeitSpäter Nachmittag und Abend
KleidungsordnungSchultern und Knie müssen bedeckt sein. Zudem musst du deine Schuhe und Socken ausziehen. Weite Ausschnitte und sehr enge Hosen sind ebenfalls unerwünscht.
Koordinaten
(Google Maps)
Standort der Pagode aufrufen »

Weitere Sehenswürdigkeiten in Yangon

Wenn du mehr als einen Tag Zeit in Yangon hast, bietet die Stadt noch einige weitere Highlights. Dein zweiter Tag in Yangon könnte z.B. so aussehen:

Fahrt mit dem Circle Train

Am Morgen kannst du zunächst eine Fahrt mit dem Circle Train machen. Hierzu begibst du dich am besten zur Central Railway Station, die südlich der Shwedagon Pagode liegt. Hier kannst du Tickets für die ca. 3,5 stündige Zugfahrt kaufen, die dich einmal im Kreis um Yangon herum führt. Ein Ticket für den Circle Train kostet gerade einmal 300 Kyat (ca. 17 Cent, Stand März 2019) pro Person.

Die Zugfahrt ist vor allem deshalb beliebt, da du hier auch einen Einblick in die Außenbezirke von Yangon erhältst. Du erlebst also viele Eindrücke, die weit außerhalb des Tourismus liegen. Auch im Zug selbst triffst du auf viele Einheimische, die in der Regel noch recht interessiert an Touristen sind :-)

Du solltest jedoch wissen, dass die Zugfahrt kein luxuriöses Erlebnis ist. Denn der Zug ist nicht klimatisiert und die Sitze sind auf Dauer nicht allzu bequem. Während der Fahrt ruckelt es zudem ordentlich. Als wir im Februar 2019 in Yangon waren, ist der Circle Train zudem nicht mehr im Kreis gefahren. Aufgrund von Renovierungsarbeiten wurde die Streckenführung geändert.

Daher solltest du vor der Fahrt am besten nachfragen, ob der Zug eine Runde fährt. Falls nicht, solltest du nach ca. 1 bis 1,5 Stunden Fahrt einfach aussteigen und auf den Zug zurück warten. Alternativ kannst du natürlich auch ein Taxi nehmen und dich zurück ins Stadtzentrum fahren lassen.

Yangon Circle Train Central Railway Station
Wenn du etwas mehr Zeit in Yangon hast, lohnt sich auch eine Fahrt mit dem Circle Train in die Außenbezirke der Stadt

Entspannung im Bogyoke Park

Nach der Zugfahrt tut ein wenig Entspannung erst mal gut. Wenn du wieder an der Central Railway Station angekommen bist, kannst du von dort aus mit dem Taxi zum Bogyoke Park fahren. Der Weg dauert je nach Verkehr ca. 10 bis 20 Minuten. Normalerweise bietet dir der Bogyoke Park einige schöne Wege zum Spazieren. Im Februar 2019 wurden allerdings auch diese Wege gerade erneuert, sodass wir hier leider keinen schönen Spaziergang machen konnten.

Du kannst dich aber auf die Wiesen im Park setzen und den Blick auf den vorgelagerten Kandawgyi Lake genießen. Im Park sowie seitlich des Sees befinden sich zudem mehrere Restaurants, in denen du dich stärken kannst. Besonders ausgefallen ist das Restaurant „Karaweik Palace„. Hierbei handelt es sich um ein schwimmendes Restaurant, das wie eine Barke (mastloses Boot) aussieht. Es ist zudem mit zwei Drachenköpfen verziert.

Das Restaurant ist für burmesische Verhältnisse etwas teurer. Dafür isst du hier aber auch im exklusiven Ambiente. Das Restaurant bietet täglich zwischen 11 und 15 Uhr Mittagessen an. Du kannst zudem auch abends hierher kommen und dabei neben dem Essen auch eine kulturelle Tanzshow genießen. Die kulturellen Shows finden täglich von 18:30 bis 20:30 Uhr statt. Die Teilnahme an der Show sowie am Abend-Buffet kostet 24 US-Dollar (ca. 21,20 Euro, Stand März 2019) pro Person. Kinder zwischen 5 und 12 Jahre zahlen nur die Hälfte.

Tisch-Reservierungen kannst du telefonisch, vor Ort oder auch über die Webseite des Restaurants vornehmen. Der Karaweik Palace ist übrigens tagsüber wie abends gleich sehenswert. Denn abends wird das exklusive Restaurant auch beleuchtet. Selbst wenn du nicht im Restaurant essen möchtest, lohnt sich daher ein Ausflug hierher.

Yangon Zoological Garden

In direkter Nachbarschaft zum Kandawgyi Lake befindet sich der Zoo von Yangon. Hier kannst du also fußläufig hingelangen. Wir waren selbst nicht im Zoo und haben hierüber gemischtes Feedback gehört. Sofern du an Tieren interessiert bist oder z.B. mit Kindern reist, ist der Zoo durchaus eine gute Abwechslung. Die Zoo-Anlage ist grün gestaltet und bietet dir eine Alternative zu den trubeligen Straßen Yangons. Allerdings wird hier oft kritisiert, dass die Tierhaltung nicht artgerecht ist.

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Informationen zum Zoological Garden
Eintritt (Stand März 2019)3.000 Kyat pro Person (ca. 1,74 Euro)
ÖffnungszeitenTäglich von 8 bis 18 Uhr
AufenthaltsdauerCa. 1,5 bis 2 Stunden
Koordinaten
(Google Maps)
Standort des Zoos aufrufen »

Botahtaung Pagode

Falls du nach dem ersten Tag in Yangon noch nicht mit Pagoden überfrachtet bist, kannst du alternativ zum Zoo auch die Botahtaung Pagode besuchen. Sie befindet sich nahe des Ufers des Yangon Rivers. Vom Bogyoke Park ist die Pagode ca. 5 Kilometer entfernt, sodass du am besten ein Taxi hierher nehmen solltest. Für die Fahrt solltest du je nach Verkehr ca. 20 bis 30 Minuten Zeit einplanen.

Die Botahtaung Pagode wird oftmals auch als kleine Shwedagon Pagode bezeichnet. Sie verfügt nämlich ebenfalls über eine goldene Stupa in der Mitte der Tempelanlage. Die Stupa ist ca. 40 Meter hoch und soll der Legende nach ein Haar von Buddha beherbergen. Die Pagode wurde vor ca. 2.500 Jahren etwa zur selben Zeit gebaut wie auch die Shwedagon Pagode. Im Rahmen eines Bombenangriffs im 2. Weltkrieg wurden Teile der Pagode jedoch zerstört. Der Wiederaufbau begann im Jahr 1948.

Die große Stupa ist von mehreren kleineren Stupas umgeben. Zudem gibt es auch hier viele Buddha Figuren zu sehen. Der Name Botahtaung Pagoda bedeutet übersetzt übrigens soviel wie „Pagode der 1.000 Militärführer„. Dieser Name stammt aus der Zeit, als das heilige Haar Buddhas zur Stupa gebracht wurde. Damals sollen 1.000 Militärführer eine Ehrengarde gebildet haben, um das Haar feierlich und respektvoll willkommen zu heißen.

Unaufschiebbar Logo Final klein transparent
Informationen zur Botahtaung Pagode
Eintritt (Stand März 2019)6.000 Kyat pro Person (ca. 3,48 Euro)
ÖffnungszeitenTäglich von 6 bis 22 Uhr
AufenthaltsdauerCa. 1 Stunde
Kleidungsordnung- Keine Schuhe und Socken
- Knie und Schultern müssen bedeckt sein
Koordinaten
(Google Maps)
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China Town in Yangon

Zum Abschluss des Tages kannst du dir das bunte Treiben auf den Straßen und Märkten in China Town ansehen. Hier ist auch ein guter Ort, um ein preiswertes Abendessen zu ergattern. Allerdings solltest du mit den Speisen an den Straßenständen vorsichtig sein, da du dir hier auch schnell den Magen verderben kannst. Esse daher am besten nur Speisen, die gut durchgegart sind und „vertrauenswürdig“ aussehen.

Die Straßenmärkte sind täglich von 9 bis 21 Uhr geöffnet. Du kannst hier neben Speisen z.B. auch Kleidung, antike Gegenstände und Elektro-Zubehör kaufen. Besonders lohnenswert ist ein Besuch von China Town übrigens zum Chinesischen Neujahrsfest. Dann sind die Straßen traditionell mit roten Lampions geschmückt. Das Chinesische Neujahrsfest findet jedes Jahr zwischen dem zwischen dem 21. Januar und dem 21. Februar statt. Der genaue Tag ist dabei abhängig vom Neumond.

Die Straßen sind in der Regel auch schon mehrere Tage und Wochen vorher mit den roten Lampions geschmückt. Ein bisschen ähnlich, wie bei uns mit der Weihnachtsdekoration. Im Jahr 2020 wird das Neujahrsfest übrigens am 25. Januar gefeiert. Dann beginnt das chinesische Jahr der Metall-Ratte.

Yangon Markt China Town
In China Town kannst du das rege Treiben auf den Straßen-Märkten in Yangon gut beobachten

Ausflüge ab Yangon

Wenn du noch einen oder zwei Tage mehr in Yangon zur Verfügung hast, lohnen sich zudem einige Ausflugsziele. Am beliebtesten für Tagestrips sind dabei Bago und der goldene Felsen (Golden Rock) in Kinmun. Bago liegt dabei mit ca. 2 Stunden Fahrtzeit deutlich näher an Yangon. Daher ist ein Tagesausflug hierher gut machbar. Wenn du an einem Tag zum goldenen Felsen möchtest, verbringst du hingegen viel Zeit mit dem Transfer. Daher ist hier eine Übernachtung nahe des Felsens durchaus sinnvoll und etwas entspannter.

Von Yangon nach Bago

Bago (früher einmal Pegu) ist die viertgrößte Stadt Myanmars. Früher war sie einmal die Hauptstadt des unabhängigen Königreichs der Mon und hat somit auch geschichtlich eine wichtige Bedeutung. Bago ist ca. 80 Kilometer von Yangon entfernt und somit im Rahmen eines Tagesausflugs gut erreichbar.

Bago ist ein gutes Ausflugsziel für dich, wenn du noch nicht genug von Pagoden und Tempeln hast ;-) Denn hier warten ca. 20 buddhistische Tempel auf deinen Besuch. Da Bago nicht allzu groß ist, kannst du hier in 4 bis 5 Stunden alle wichtigen Sehenswürdigkeiten erkunden. Zu den Highlights zählen vor allem die folgenden Pagoden und Tempel (mit Koordinaten zu Google Maps):

Insgesamt musst du für alle Sehenswürdigkeiten in Bago mit einer Eintrittsgebühr von ca. 10.000 Kyat (etwa 5,80 Euro, Stand März 2019) pro Person rechnen. Sofern du auf eigene Faust nach Bago fährst, benötigst du vor Ort zudem einen Tuk Tuk Fahrer, der dich zu den Sehenswürdigkeiten bringt. Je nach Verhandlungsgeschick kannst du hierbei mit ca. 15.000 bis 20.000 Kyat (ca. 8,70 bis 11,60 Euro, Stand März 2019) rechnen.

Um von Yangon nach Bago zu kommen, hast du folgende Möglichkeiten:

Mit dem Zug nach Bago

Der Zug von Yangon nach Bago ist eine preiswerte und schnelle Anreise-Möglichkeit. Die Fahrt dauert ca. 1 Stunde und 45 Minuten und kostet in der Upper Class 1.500 Kyat pro Person (ca. 87 Cent, Stand März 2019). Die Züge von Yangon nach Bago fahren zu folgenden Uhrzeiten:

Abfahrt in YangonAnkunft in BagoZugnummer
06:00 Uhr07:45 Uhr11
07:15 Uhr09:05 Uhr89
08:00 Uhr09:45 Uhr31
15:00 Uhr16:45 Uhr5
17:00 Uhr18:45 Uhr3

Sofern du nicht in Bago übernachten möchtest, lohnen sich natürlich nur die 3 Züge, die morgens nach Bago fahren. Die Tickets kannst du entweder online oder vor Ort kaufen. Für den Online-Kauf empfehlen wir dir Anzeige12Go Asia. Die meisten Zug-Tickets musst du online jedoch mindestens 5 Tage im Voraus erwerben. Alternativ kannst du die Tickets auch vor Ort an der Central Railway Station in Yangon kaufen. Da die Tickets oft noch per Hand geschrieben werden, solltest du hier jedoch etwas Zeitpuffer einplanen.

Private Tagestour von Yangon nach Bago

Wenn du etwas bequemer reisen möchtest, ist eine organisierte Tagestour hierfür gut geeignet. Du wirst dabei morgens in deiner Unterkunft in Yangon abgeholt und mit einem klimatisierten Fahrzeug direkt nach Bago gebracht. Dabei steht dir ein englischsprachiger Guide zur Seite, der dir vor Ort alle wichtigen Bräuche und Rituale erklären kann.

Eine private Tagestour nach Bago kostet inklusive Transfer und aller Eintrittsgelder z.B. 36 Euro pro Person Anzeigeüber GetYourGuide. Du hierbei insgesamt ca. 9 Stunden unterwegs und besuchst auf dem Rückweg noch den Militärfriedhof „Htauk Kyant War Memorial Cemetery“ in Yangon. Alternativ bieten auch viele Taxifahrer private Tagesausflüge nach Bago an. Uns wurde von einem Taxifahrer z.B. eine Tour für 100 US-Dollar (ca. 88,34 Euro, Stand März 2019) offeriert.
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Von Yangon zum goldenen Felsen

Der goldene Fels (Golden Rock oder auch Kyaiktiyo Pagode) ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Myanmar. Denn der Legende zufolge wird der Felsen nur durch 2 Haare von Buddha im Gleichgewicht gehalten. Er befindet sich auf einer Höhe von ca. 1.100 Metern und bietet dir somit auch ein schönes Panorama.

Mit recht hohem Zeitaufwand ist es möglich, dass du den Felsen auch von Yangon aus besuchst. Angenehmer ist der Ausflug jedoch mit einer Übernachtung. Besonders empfehlenswert ist hierfür das AnzeigePepper Garden Resort (2 Sterne, ca. 40 Euro pro Nacht im Doppelzimmer), das über einen schönen Pool mit toller Aussicht verfügt. Ebenfalls mit Pool erwartet dich das AnzeigeThe Eternity Resort (3 Sterne, ca. 44 Euro pro Nacht im Doppelzimmer). Beide Unterkünfte befinden sich im Ort Kinmum (auch Kinpun genannt), der ideal für die Auffahrt bzw. den Aufstieg zum Golden Rock geeignet ist.

Wenn du nur wenige Minuten fußläufig zum goldenen Felsen entfernt wohnen möchtest, ist dies ebenfalls möglich. Das AnzeigeKyaik Hto Hotel (3 Sterne, ca. 56 Euro pro Nacht im Doppelzimmer) befindet sich sehr nah an der Kyaiktiyo Pagode. Das Hotel an sich ist im Vergleich jedoch nicht ganz so schön. Dafür ist die Lage erstklassig. Denn besonders schön ist der goldene Felsen bei Sonnenauf- und Sonnenuntergang anzusehen. Dann taucht die Sonne ihn in ein besonders magisches Licht.

Golden Rock Kinpun Myanmar
Der goldene Felsen ist eines der bekanntesten Wahrzeichen von Myanmar

Der Weg nach oben zur Kyaiktiyo Pagode

Um zum goldenen Felsen hinauf zu kommen, gibt es 2 Möglichkeiten:

  1. Du läufst von Kinmum aus den Berg rauf, was ca. 5 bis 6 Stunden dauert  (etwa 10 Kilometer)
  2. Du nimmst den Truck ab Kinmum, der dich nach oben fährt

Der Truck bietet eine offene Ladefläche sowie auch einige wenige Sitze in der Fahrerkabine. Für einen Platz auf der Ladefläche zahlst du 2.500 Kyat pro Person (ca. 1,45 Euro, Stand März 2019). Sofern du in der Kabine mitfahren möchtest, verdoppelt sich der Preis. Die Fahrt ist nicht allzu bequem und eher rasant. Dafür bist du in ca. 40 Minuten oben am Felsen.

Die Trucks haben übrigens keine festen Fahrtzeiten. Sie starten sobald sie voll sind. Und dabei warten sie tatsächlich so lange, bis auch der letzte freie Platz gefüllt ist. Vom der Truck-Station bis zum goldenen Felsen sind es dann nur noch ca. 15 Minuten Fußweg. Für den Rückweg ist es wichtig zu wissen, dass der letzte Truck um 18 Uhr hinunter fährt.

Am goldenen Felsen angekommen ist es dann nur für Männer gestattet, bis nach ganz vorne zu gehen. Hier kannst du den goldenen Felsen dann auch anfassen und ihn auf seine Standfestigkeit prüfen. Wie es scheint, leisten die Haare des Buddhas hier gute Arbeit, denn der Felsen sitzt fest ;-)

Auf dem Weg zur Kyaiktiyo Pagode gibt es zudem mehrere schöne Aussichtspunkte. Auch Restaurants und kleine Stände sind auf dem Weg vorhanden.

Die wichtigsten Informationen zum Golden Rock im Überblick

Unaufschiebbar Logo Final klein transparentInformationen zum Golden Rock
Eintritt (Stand März 2019)10.000 Kyat pro Person (ca. 5,80 Euro)
ÖffnungszeitenKeine festen Öffnungszeiten (der letzte Truck fährt aber um 18 Uhr hinunter)
AufenthaltsdauerCa. 1,5 Stunden
Koordinaten
(Google Maps)
Standort des goldenen Felsens aufrufen »

Für die Anreise zum goldenen Felsen stehen dir ab Yangon folgende Möglichkeiten zur Verfügung:

Mit dem Bus von Yangon zum goldenen Felsen

Die meisten Pilger und Touristen nutzen für die Anreise zum Golden Rock den Bus. Die Fahrtzeit beträgt je nach Anbieter zwischen 4,5 und 5 Stunden. Die Busse starten in Yangon an der Aung Mingalar Highway Bus Station und fahren dich bis zur Highway Station in Kinmum. Von hier aus erreichst du nach wenigen Minuten die Truck-Station für die Auffahrt. Folgende Anbieter und Fahrtzeiten sind möglich (Stand März 2019):

  • Yoe Yoe Lay: Start um 8:30 Uhr, Kosten: 4,80 US-Dollar pro Person und Fahrt (ca. 4,24 Euro)
  • Win Express: Abfahrten um 5:30 Uhr, 6:00 Uhr, 8:00 Uhr, 9:00 Uhr und 10:30 Uhr, Kosten: 7,60 US-Dollar pro Person und Fahrt (ca. 6,71 Euro)

Ein Ticket für den Bus kannst du entweder vor Ort an der Aung Mingalar Highway Bus Station kaufen oder über dein Hotel vorab ein Bus-Ticket reservieren lassen. Die Rückfahrten nach Yangon finden dann um 15:00, 16:00 und 17:00 Uhr statt. Ein Ticket für die Rückfahrt kannst du an der Bus-Station in Kinmum kaufen.

Mit dem Zug von Yangon nach Kyaiktiyo

Auch mit dem Zug ist die Anreise zum Golden Rock möglich. Von Yangon fährst du hierzu die Strecke nach Kyaiktiyo. Für einen Tagesausflug solltest du am besten den Zug-Nummer 89 nehmen, der die Yangon Central Railway Station um 7:15 Uhr am Morgen verlässt. Die Fahrtzeit liegt bei 4 Stunden und 40 Minuten, sodass du gegen 11:55 Uhr in Kyaiktiyo eintriffst. Die einfache Fahrt kostet in der Upper Class 1.500 Kyat pro Person (ca. 87 Cent, Stand März 2019).

Private Ausflüge zum Golden Rock

Wenn dir die Anreise mit dem Bus oder Zug zu unkomfortabel ist, kannst du natürlich auch einen privaten Ausflug machen. AnzeigeÜber GetYourGuide werden private Ausflüge mit Abholung und Rücktransport zu deiner Unterkunft in Yangon z.B. ab 59 Euro pro Person angeboten. Hierbei sind der Transport im Truck sowie die Eintrittsgebühr zum goldenen Felsen dann bereits enthalten. Durch den Privattransfer ersparst du dir nicht nur Wartezeiten, sondern auch die Anreise zur Bus- bzw. Zugstation. Zudem erfolgt die Fahrt im klimatisierten Fahrzeug mit mehr Komfort.
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Anreise nach Yangon

Yangon verfügt mit dem Rangun International Airport über den best angebundensten Flughafen in Myanmar. Hier treffen z.B. Direktflüge aus folgenden Ländern ein:

  • Thailand (Bangkok, Chiang Mai und Phuket)
  • Malaysia (Kuala Lumpur)
  • Singapur
  • Vietnam (Hanoi und Ho-Chi-Minh Stadt)
  • China (Hong Kong, Kunming, Shenzhen, Guangzhou, Peking, Chongqing, Hangzhou, Nanning, Xi An und Xiamen)
  • Indien (Gaya und Kolkata)
  • Taiwan (Taipeh)
  • Südkorea (Seoul)
  • Japan (Tokio)
  • Bangladesch (Dhaka)
  • Katar (Doha)
  • Vereinigte Arabische Emirate (Dubai)
  • Inlandsflüge aus Myanmar (u.a. aus Nyaung-U (Bagan), Heho (Inle See), Mandalay, Sittwe und Thandwe)

Daher beginnen oder beenden viele Touristen ihre Reise durch Myanmar in Yangon. Neben dem ehemaligen Rangun verfügt nämlich nur noch Mandalay über internationale Fluganbindungen. Wenn du aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz nach Myanmar fliegen möchtest, gibt es also keine direkte Verbindung. Die meisten Flüge haben mindestens einen Zwischenstop in Dubai, Doha, Bangkok, Kuala Lumpur oder Singapur.

Für die Flugsuche empfehlen wir dir übrigens das AnzeigePortal von Skyscanner. Wir selber suchen hier auch regelmäßig nach guten und günstigen Flugverbindungen. Der Vorteil von Skyscanner liegt aus unserer Sicht vor allem darin, dass du einen ganzen Monat als Suchzeitraum auswählen kannst. Sofern deine Reise nicht an feste Tage gebunden ist, findest du so häufig die günstigsten Flugdaten.

Yangon International Airport
Die meisten Myanmar-Reisen beginnen oder enden am Yangon International Airport

Transfer vom Flughafen ins Stadtzentrum

Vom Flughafen in Yangon kannst du dann am besten ein Taxi zu deiner Unterkunft nehmen. Wir haben am Flughafen für die ca. 1,5 stündige Fahrt (es war viel Verkehr…) 15.000 Kyat bezahlt (ca. 8,70 Euro, Stand März 2019).

Günstiger wird es, wenn du den Flughafen-Bus ins Stadtzentrum nimmst. Der klimatisierte Bus fährt erst seit dem Sommer 2018 und kostet lediglich 500 Kyat pro Person (ca. 29 Cent, Stand März 2019). Die Haltestelle heißt „Yangon Airport Bus Stop„. Der Bus hält an insgesamt 18 Haltestellen, wozu u.a. auch die Sule Pagode und die Shwedagon Pagode zählen. Er fährt zwischen 4 Uhr nachts und 22 Uhr abends und benötigt in der Regel etwas länger als ein Taxi.

Da du sowohl für den Bus als auch fürs Taxi die Landeswährung Kyat benötigst, solltest du am Flughafen gleich den ATM (Geldautomat) nutzen. Hier kannst du mit deiner Kreditkarte Geld abheben. Um keine Bankgebühren für die Abhebung zahlen zu müssen, solltest du am besten eine Auslands-Kreditkarte wie die der AnzeigeDKB verwenden. Die Automaten berechnen dir aber dennoch eine Landes-Gebühr in Höhe von 6.500 Kyat (ca. 3,77 Euro, Stand März 2019) pro Abhebung.

Anreise auf dem Landweg

Aus Thailand kommend ist auch der Grenzübergang über den Landweg in Myawaddy beliebt. Hierzu kannst du z.B. von Chiang Mai aus einen Bus zur thailändischen Grenze in Mae Sot nehmen. Der Grenzübergang erfolgt dann zu Fuß. In Myawaddy in Myanmar kannst du dann mit dem Bus nach Yangon reisen. Die Fahrt mit dem Bus dauert ca. 10 Stunden und kostet 13 US-Dollar pro Person (ca. Euro, Stand März 2019).

Da auf dem Weg von Myawaddy nach Yangon aber noch sehenswerte Orte wie z.B. Mawlamyine, Hpa-an, der Golden Rock und Bago liegen, reisen die meisten Touristen nicht direkt mit dem Bus nach Yangon.

Fortbewegung im ehemaligen Rangun

Innerhalb von Yangon gibt es vor allem zwei Fortbewegungsmittel: Deine Beine und Taxis :-) Kürzere Distanzen absolvieren die meisten Besucher trotz der hohen Temperaturen in der Regel zu Fuß. Im Stadtzentrum findest du hierfür meistens auch Bürgersteige, sodass du einigermaßen sicher voran kommst. In den Außenbezirken gibt es hingegen keine Bürgersteige und du musst hier am Straßenrand entlang laufen.

Für etwas längere Distanzen sind dann Taxis das Fortbewegungsmittel Nr. 1. Da Taxis in Yangon besonders günstig sind, zahlst du meist nur 2.500 bis 4.000 Kyat für eine Fahrt (ca. 1,45 bis 2,32 Euro, Stand März 2019). Längere Strecken können auch schon mal 5.000 oder 6.000 Kyat kosten. Wenn wir uns den ganzen Tag lang mit Taxis in Yangon fortbewegt haben, kamen wir am Ende des Tages meistens auf einen Gesamtpreis von 8 bis 9 Euro. Den Preis verhandelst du mit dem Taxifahrer am besten vor der Fahrt.

Unserer Erfahrung nach bist du im Taxi allerdings nur halb sicher. Denn viele Taxis haben keine Anschnallgurte und die Fahrt kann je nach Fahrer schon mal rasant werden. Zudem arbeiten die Taxifahrer 7 Tage die Woche und haben nach eigenen Angaben auch nie Urlaub. Uns erzählten mehrere Taxifahrer, dass sie täglich von ca. 8 bis 22 Uhr Taxi fahren.

Um wach zu bleiben, kauen die Fahrer häufig viel Betelnuss. Du wirst dies während deines Aufenthalts in Yangon mit Sicherheit auch wahrnehmen. Denn du wirst garantiert häufig Menschen sehen, die eine rötliche Flüssigkeit auf den Boden spucken. Die Fahrer haben davon meistens sehr kaputte und rot gefärbte Zähne. Zudem steht Betelnuss im Verdacht, auch krebserregend zu sein. Dennoch ist es unter den Taxifahrern ein weit verbreitetes Mittel, um wach zu bleiben.

Tipp: Wenn du ein Taxi mit Taxameter suchst, kannst du übrigens auch die App Oway Ride nutzen. Sie funktioniert in Yangon und in Mandalay.

Roller gibt es übrigens keine in Yangon. Diese wurden vor einigen Jahren verboten. Gerüchten zufolge soll sich ein General von den Rollern bedroht gefühlt haben und diese dann verboten. Alternativ zum Taxi kannst du aber auch Linienbusse nutzen. Hierzu gibt es jedoch keine Fahrpläne, sodass eine Fahrt mit Linienbus durchaus abenteuerlich werden kann ;-)

Yangon Taxi fahren
Taxi fahren ist in Yangon an der Tagesordnung. Es herrscht übrigens Rechtsverkehr, aber viele Autos sind dennoch für den Linksverkehr konzipiert (siehe Sitz des Fahrers) ;-)

Klima und Wetter in Yangon

In Yangon ist es das ganze Jahr über sehr warm. Die Tages-Höchstwerte klettern zu jeder Jahreszeit auf 30 Grad Celsius und mehr. Die Wärme nimmst du vor allem am Mittag und Nachmittag deutlich wahr. Besonders warm ist es dabei von Februar bis Mai, wenn das Thermometer auch schon mal auf bis zu 38 Grad Celsius ansteigt. Dennoch sind die Monate zwischen Dezember und April die beliebteste Reisezeit für Myanmar. Dann fällt vergleichsweise nämlich auch wenig Regen und die Nachttemperaturen sind nicht allzu hoch.

Zwischen Juni und September fällt dann viel Regen in Yangon. Statistisch gesehen regnet es dann fast jeden Tag. Dabei erlebst du in der Regel jedoch keinen Dauerregen, sondern eher kurze, kräftige Regenschauer. In Yangon sowie in ganz Myanmar herrscht in dieser Zeit Nebensaison und du siehst noch weniger Touristen auf den Straßen als sonst. Die statistischen Klimadaten für Yangon kannst du aus der nachfolgenden Übersicht entnehmen:

MonatDurchschnittliche Regentage pro Monat
Regentage pro Monat
Durchschnittliche Sonnenstunden pro TagSonnenstunden pro TagTages-Höchsttemperatur Durchschnitts-TemperaturNacht-TemperaturNacht-Temperatur
Januar0 Tage9 Stunden32 °C18 °C
Februar0 Tage9 Stunden34 °C19 °C
März1 Tag9 Stunden37 °C21 °C
April2 Tage9 Stunden38 °C24 °C
Mai14 Tage6 Stunden34 °C25 °C
Juni25 Tage5 Stunden30 °C24 °C
Juli26 Tage3 Stunden30 °C24 °C
August26 Tage3 Stunden30 °C24 °C
September20 Tage5 Stunden31 °C24 °C
Oktober11 Tage7 Stunden32 °C24 °C
November4 Tage10 Stunden32 °C22 °C
Dezember1 Tag9 Stunden32 °C19 °C

Mückenschutz und Gesundheitshinweise

Wenn du nach Yangon reist, solltest du vor allem auf den Mückenschutz achten. Denn Mückenstiche sind für Touristen in der Regel das größte Gesundheitsrisiko in Myanmar. Da die Gesundheitshinweise meist nicht regional, sondern für ganz Myanmar gelten, ist auch in Yangon besondere Vorsicht vor Mückenstichen geboten. Denn in Myanmar gibt es prinzipiell die Gefahr, sich an folgenden, durch Mückenstiche übertragbaren Krankheiten zu infizieren:

  • Malaria
  • Denguefieber
  • Zika-Virus (dieser Virus ist vor allem für Schwangere gefährlich, da er geistige Behinderungen bei ungeborenen Babys hervorrufen kann)

Die genannten Krankheiten können durch Stiche von infizierten Tigermücken übertragen werden. Diese Mückenart ist sowohl tag- wie auch nachtaktiv, sodass du rund um die Uhr an einen Mückenschutz denken solltest. Neben langer, weiter Kleidung sind vor allem DEET-haltige Mückenschutzmittel wie AnzeigeAnti Brumm Forte ratsam. DEET neutralisiert den Geruch deiner Haut, sodass dich die Mücken nicht mehr orten können.

Aus unserer Erfahrung gab es im Februar nicht allzu viele Mücken in Yangon. Dennoch gibt es immer wieder Orte, an denen Mückenstiche schnell eintreten können. Oftmals vergisst man z.B. schnell, auch seine Füße mit einem Mückenschutzmittel einzusprühen. Da du in den Pagoden immer barfuß laufen musst, solltest du daher auch an deine Füße denken.

Medizinische Versorgung

Falls du einen medizinischen Notfall haben solltest, gibt es in Yangon auch mehrere Krankenhäuser. Dabei bietet die Stadt sowohl staatliche Krankenhäuser, private Kliniken und auch Spezialkliniken. Wir empfehlen dir, im Falle eines medizinischen Problems ein privates, internationales Krankenhaus aufzusuchen. Hiervon gibt es derzeit 4 in Yangon (mit Verlinkung zu den Koordinaten bei Google Maps):

Zudem findest du in der Stadt auch die folgenden Spezialkliniken:

Um im Falle einer medizinischen Behandlung nicht auf den Kosten sitzen zu bleiben, empfehlen wir dir den Abschluss einer Auslandskrankenversicherung vor deiner Reise. Sofern du eine klassische Urlaubsreise nach Myanmar planst, reicht hierfür eine Urlaubskrankenversicherung. Bei der AnzeigeHanse Merkur erhältst du diese z.B. schon für 17 Euro Jahresgebühr. Hiermit kannst du dann Auslandsreisen mit einer Dauer von bis zu 56 Tagen durchführen.

Falls du länger unterwegs bist, ist eine AnzeigeJahres-Auslandskrankenversicherung ratsam. Auch hierfür bietet z.B. die Hanse Merkur gute Tarife. Sofern du keinen Wohnsitz mehr in Deutschland hast, können wir dir zudem die AnzeigeAuslandskrankenversicherung der Cigna empfehlen.

Insgesamt ist die Gesundheitsversorgung in Myanmar allerdings auf einem vergleichsweise geringeren Niveau. Im Ernstfall wird daher empfohlen, für die Behandlung besser nach Bangkok, Singapur oder Kuala Lumpur auszufliegen, sofern dein Gesundheitszustand dies noch zulässt.

Hotels, Hotels und sonstige Übernachtungsmöglichkeiten

Die meisten Reisenden suchen sich ein Hotel oder Hostel im Stadtzentrum von Yangon. Hierfür sind vor allem Unterkünfte nahe der Shwedagon Pagode oder der Sule Pagode gut geeignet. Wir selber haben in Yangon eine Woche lang in einem sehr einheimischen AirBnB Apartment gewohnt. Es befindet sich außerhalb des Stadtzentrums in einer komplett einheimisch geprägten Gegend. Hotels gibt es hier tatsächlich nicht.

Wir fanden diese authentische Wohnerfahrung sehr spannend. Auch wenn wir sagen müssen, dass einige Dinge doch etwas anders sind, als im Hotel ;-) So haben die einheimischen Wohnungen z.B. Verdunklungsfolien auf allen Fenstern kleben, um die Wohnung kühl zu halten. Dies führt dazu, dass es immer recht dunkel in der Wohnung ist und du auch tagsüber das Licht anschalten musst. Zudem musst du dich selber um die Wasserzufuhr kümmern und einmal täglich die Wasserpumpe anschalten, um den Wassertank aufzufüllen.

Falls du ebenfalls mal wie die Einheimischen in Yangon leben möchtest, findest du hier das Inserat zu unserer AirBnB Wohnung. Sofern du einen neuen Account bei AirBnB anlegst, kannst du übrigens auch unsere Anzeige25 Euro Startguthaben für deine Übernachtung nutzen. Zudem stellen wir dir nachfolgend die beliebtesten Hotels und Hostels in Yangon vor.

Yangon Häuser Myanmar
Hier siehst du die Nachbarschaft unseres AirBnB Apartments, in dem wir 1 Woche lang in Yangon gewohnt haben

Low Budget Unterkünfte

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Mittleres Preisniveau

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Gehobener Standard / Luxus

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  • Wyndham Grand Yangon (5 Sterne, ab 71 Euro für 2 Personen im Doppelzimmer mit Frühstück)
  • Pan Pacific Yangon (5 Sterne, ab 124 Euro für 2 Personen im Doppelzimmer mit Frühstück)
  • Savoy Hotel (5 Sterne, ab 159 Euro für 2 Personen im Doppelzimmer mit Frühstück)

Fazit – Lohnt sich ein Aufenthalt in Yangon?

Aus unserer Sicht ist Yangon zwar nicht das schönste Reiseziel in Myanmar, aber dennoch einen kurzen Aufenthalt wert. Da du hier vermutlich ohnehin zum Start oder Ende deiner Myanmar-Reise sein wirst, lohnen sich dann auch 1 bis 2 Sightseeing-Tage in der Stadt. Vor allem die große Shwedagon Pagode sollte dann unbedingt auf deiner Liste stehen. Zudem verleihen die Kolonialbauten der ehemaligen Hauptstadt ein ganz besonderes Erscheinungsbild. Einen Blick auf die historischen Gebäude solltest du dir daher nicht entgehen lassen, wenn du nach Yangon reist.

Auch Tagesausflüge nach Bago oder zum goldenen Felsen sind von Yangon aus gut möglich. Falls du einen solchen Tagesausflug planst, solltest du am Morgen aber schon früh aufbrechen, damit sich die Reise auch lohnt. Nach deinem Aufenthalt in Yangon empfehlen wir dir übrigens die Weiterreise nach Bagan oder zum Inle Lake. Weitere Informationen hierzu findest du in unseren Detailbeiträgen:

Wie ist deine Meinung zu Yangon? Bist du selber schon einmal hier gewesen und konntest eigene Eindrücke sammeln? Dann teile deine Erfahrungen und Tipps gerne mit uns! Hinterlasse hierzu am besten einen Kommentar unter dem Beitrag, damit auch die anderen Lesern von deinen Erfahrungen profitieren können. Auch Fragen kannst du über die Kommentarfelder natürlich gerne stellen. Wir freuen uns darauf, von dir zu lesen!

Alles Liebe und eine tolle Zeit in Myanmar wünschen dir

Jenny & Christian

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